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Sensus

Wie will Gerhard Schaller den Totalverlust verhindern?

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Derivest 2017: Wie kann etwas „deinvestiert“ werden, was niemals investiert wurde?

Bei Sensus Vermögen und Derivest gehen die Lichter aus: Die Sensus-Bosse Gerhard Schaller und Markus Fürst haben jetzt in einem an Frechheit und Dreistigkeit kaum zu überbietenden Schreiben das Ende der Derivest mitgeteilt. Damit sind Millionenverluste sicher.

Nachdem die Staatsanwaltschaft in Hof gegen die beiden Bosse umfassende Ermittlungen wegen gewerbsmässiger Veruntreuung, Unterschlagung und Betrug eingeleitet hatte, liefen dem Unternehmen die Investoren und Anleger weg. Bis heute gibt es keinen Beweis oder Nachweis über „qualifizierte Investitionen“. Tatsächlich, so der Verdacht, haben Schaller und Fürst die Gelder „selbst vereinnahmt“. So steht es auch in den Ermittlungsakten. Mit dem jetzigen Schreiben an die Vertriebspartner, das :gerlachreport vorliegt, setzen die Sensus-Bosse noch einen obendrauf: Damit nicht noch mehr Anleger kündigen, werden jetzt die Anleger gekündigt. Das passt in die Denk- und Arbeitsweise von Gerhard Schaller, der immer abgestritten hatte, dass überhaupt gegen ihn ermittelt wird: Er bastelt sich die Welt, wie er es braucht. So kann er dann in Zukunft behaupten, man habe selbst gekündigt. An den Tatsachen ändert das nichts: Man kann nicht deinvestieren, was niemals investiert wurde. Sensus- und Derivest-Investoren und Anleger sind, soviel steht fest, über Jahre hinters Licht geführt worden.

 

Das Schreiben der Derivest:


Sehr verehrte Vertriebspartnerin, sehr geehrter Vertriebspartner,

zusammen mit einem Gremium aus erfolgreichen Derivest-Vermittlern haben wir uns vor dem Hintergrund der seit Monaten anhaltenden massiven Kündigungen schweren Herzens entschlossen, die in den Nachrangdarlehensbedingungen gegebene Möglichkeit zur ordentlichen Kündigung der durch die Derivest GmbH ausgegebenen Nachrangdarlehen in Anspruch zu nehmen.

Um die aktuell vorliegenden und künftig zu erwartende Rückzahlungsverlangen bedienen zu können, ist die Liquidation von Vermögenswerten (Desinvestitionen) erforderlich. Im Sinne einer erfolgreichen Umsetzung des Anlagekonzeptes notwendige Investitionen können vor diesem Hintergrund nicht mehr durchgeführt werden.

Aus Gründen der Fürsorgepflicht unseren geschätzten Kunden und Vertriebspartnern gegenüber, werden wir daher alle Nachrangdarlehensverträge („1. Tranche“, „2. Tranche“ sowie „Deriflex“) unsererseits vertragskonform zum 31.03.2017 kündigen.

Die Auskehrung des Rückzahlungsanspruchs (inkl. der bis zum Kündigungszeitpunkt angefallenen Zinsen) erfolgt in Tranchen, je nach Stand der Liquidität durch Verkäufe von Vermögenswerten und dem Realisierungsgrad durchgeführter Immobilienprojekte (Feststellung jeweils zum Ende eines jeden Kalenderquartals). Auf der Basis aktueller Planungen wird eine Abschlusszahlung bis 31.12.2018 angestrebt

Eine Rücknahmegebühr fällt bei der durch uns initiierten Kündigung selbstverständlich nicht an.

Nach Wirksamwerden unserer Kündigungen steht Ihren Kunden keine fortlaufende Verzinsung mehr zu. Bei einem günstigen Verlauf der Abwicklung werden wir jedoch eine evtl. Bonuszahlung zum Ende prüfen.

Die Folgeprovision an Sie läuft selbstverständlich weiter.

Alle gewohnten Informationen, wie Darlehensregisterauszüge oder Provisionsabrechnung sind für Sie und Ihre Kundschaft unverändert in gewohnter Form zugänglich.

Ihre Kunden werden bis Ende Februar 2017 in einer erklärenden Kündigung zum 31.03.2017 von unserem Entschluss unterrichtet.

Wir bedauern diesen Schritt und hoffen auf Ihr Verständnis, da wir durch diese korrigierenden Maßnahmen etwaige Schäden abwenden möchten.

Gerne wollen wir auch zukünftig weiter partnerschaftlich mit Ihnen zusammenarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen aus Marktredwitz

Derivest GmbH

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