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Autark

Wie Stefan Kühn seine Gegner beseitigen lassen will

Wer nicht spurt macht Bekanntschaft mit den Schlägern der Familie Kameraj

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Stefan Kühn: „Die werden in Holland beseitigt“ - hinter dem freundlichen Lächeln verbirgt sich die ständige Bedrohung durch seine albanische Mafia-Familie Kameraj

Jemand wie der Berufsverbrecher Stefan Kühn, alias Stefan Koschate, hat viele Feinde. Er muss vom normalen Anleger bis zum Vertriebsmitarbeiter, vom Geschäfts-„Partner“ bis zu seinen Gläubigern jeden fürchten. Seine Lösung: Die Siegener Albaner-Mafia der Familie Kameraj. Sie stehen für zahlreiche Angriffe, Bedrohungen, Telefonterror und Einschüchterungen. Immer mehr Opfer von Stefan Kühn wagen sich nach der Berichterstattung vom :gerlachreport aus der Deckung.

Ein Insider: „Stefan Kühn hat von der Familie Kameraj Bodyguards, die auf ihn aufpassen. Der Mann hat die Hose voll, er ist kaum noch allein unterwegs. Und er lässt auch keine Gelegenheit aus, zu versichern, dass er dafür sorgen kann, dass etwas passiert, wenn jemand nicht spurt.“

In Duisburg bei der Polizei sind Stefan Kühn und seine Albaner-Mafia bekannt. Aber: „Wir kennen das Bedrohungspotenzial. Uns sind aber die Hände gebunden. Wir können erst etwas unternehmen, wenn tatsächlich etwas passiert“, heißt es in der Dienststelle.

Einem Hamburger Geschäftspartner hat Stefan Kühn „seine Albaner“ ins Haus geschickt. Es ging um eine Forderung in Höhe von insgesamt mehreren Millionen Euro, die Stefan Kühn als Autark-Boss zusammen mit einem Geschäftspartner zur Seite geschafft hatte. Der abgebliche Schuldner wollte nicht bezahlen und machte „Bekanntschaft mit den Schlägern der Familie Kameraj“, wie es in einem Protokoll heißt.

Gegen Stefan Kühn und zahlreiche andere Führungsleute des inzwischen aufgelösten Autark-Imperiums wird weitreichend ermittelt. Insgesamt geht es um „gewerbsmässigen Betrug, Untreue, Steuerhinterziehung und andere Vermögensdelikte“. Die Staatsanwaltschaft in Dortmund ermittelt in mehr als 3.500 Fällen, in denen die Anleger ihr Geld verloren haben. Schadenshöhe: Mehr als 50 Millionen Euro, die angeblich verschwunden sind. Da braucht man Schutz.

Ein Anleger zum :gerlachreport: „Ich bin zur Villa in die Friedrich-Ebert-Strasse 51 nach Duisburg gefahren, weil ich weiß, dass Stefan Kühn dort wohnt. Alles ist wie in einem Hochsicherheitstrakt abgeschottet. Als ich geklingelt habe, erschien ein glatzköpfiger Mann. Ein Albaner. Heute weiß ich, dass er zur Familie Kameraj gehört. Ich habe ihn wiedererkannt. Er hat mich bedroht und ich bin weggefahren.“

Mitarbeitern in Dortmund und Duisburg im „Theater am Marientor“ hatte Stefan Kühn bereits mitgeteilt, was er mit „unliebsamen Gegnern“ machen will: „Die werden in Holland beseitigt“. Und er schilderte auch, wie das gehen soll: Mitglieder der Kamaraj-Familie würden die Person „wegschnappen und in den Kofferraum“ verfrachten. Denn Holland ist nur etwas mehr als eine halbe Stunde entfernt. Und: „Die deutsche Polizei kann ja eh nicht über die Grenze.“

Offen ließ er, was dann in Holland passiert. Ungeschoren kommt aber niemand davon. Davon können bereits etliche „Opfer“ des Berufsverbrechers und seiner albanischen Mafia berichten. Sie sind bis heute, im wahrsten Sinne des Wortes „mit einem blauen Auge davon gekommen.“

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