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Autark/OneCoin

Wie die OneCoin-Kunden bei Autark landen sollten

Der 2,4 Millarden-Mann Pitt Arens war das richtige Futter für Stefan Kühn

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Pierre Pitt Arens, der Milliarden-Verbrecher aus dem OneCoin-Netzwerk sollte die Kundenadressen an den Berufsverbrecher Stefan Kühn liefern. Es wäre so ein gigantisches neues Betrugsnetzwerk in der Autark-Gruppe entstanden

Der gefeuerte OneCoin-Boss Pierre Pitt Arens sollte in die Geschäftsführung der maroden Autark-Gruppe aufsteigen. Berufsverbrecher Stefan Kühn, alias Koschate, wollte so an die umfangreichen Daten der OneCoin-Vermittler und OneCoin-Investoren kommen. Arens war unter mysteriösen Umständen Mitte Oktober 2017 aus dem Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife ausgeschieden. Mit der verscherbelten Formulierung: „Um ein Unternehmen zu leiten, die Aktivitäten auszubauen und zu gestalten braucht man den nötigen Freiraum, um sich bietende Entwicklungsperspektiven nutzen zu können“ hatte er sich verabschiedet.

Heute weiß :gerlachreport, dass Arens den internen Machtkampf gegen Dr. Ruja Ignatova und ihre verbrecherische Bande zu diesem Zeitpunkt längst verloren hatte. Was Ignatova nicht wusste: Arens hatte nahezu alle Daten und Kundenlisten des Betrugsnetzwerkes weltweit zur Seite geschafft. Also auch alle Informationen, die auch auf dem Suchindex von Europol bei den Hausdurchsuchungen in Bulgarien standen.

Aus dem Umfeld von Pierre Pitt Arens verlautete im Oktober, er habe das Unternehmen verlassen, weil er „das Betrugssystem OneCoin/OneLife nicht mehr verantwortlich mittragen wollte. Auch :gerlachreport hatte entsprechend berichtet. Zu diesem Zeitpunkt, das steht heute fest, war aber bereits das gesamte Ausmaß des OneCoin-Betruges deutlich - er wird heute mit mehr als 2,4 Milliarden US-Dollar beziffert.

Damit steht Pierre Pitt Arens im Feuer: Er hatte, so die aktuellen Recherchen, intime und genaue Kenntnisse über Drogengeschäfte, Menschenhandel, und Geldwäsche. Ein Ermittler: „Pierre Pitt Arens steht im Mittelpunkt der weiteren Ermittlungen. Als Verantwortlicher trägt er die Konsequenzen des Betruges. Zumal seine Mittäterin Dr. Ruja Ignatova verschwunden ist.“

Pierre Pitt Arens war auch verantwortlich für die Märchen rund um den OneCoin-Börsengang. Und hier schließt sich der Kreis des OneCoin-Berufsverbrechers zum Berufsverbrecher Stefan Kühn, der alle Hebel in Bewegung setzte, den Verlust von 50 Millionen Autark-Geldern durch Bösenmanipulationen zu kaschieren. Hierbei sollte Pitt Arens als helfende Hand das Autark-Ruder übernehmen.

Sein Brautgeschenk für die Autark: Alle Adressen und Daten der OneCoin-Opfer aus Österreich, Italien, der Schweiz und Deutschland. Der Haken bei der Sache: Berufsverbrecher Stefan Kühn wollte zwar die wertvollen Informationen, nur zahlen wollte er auch hier nicht. Dabei waren die Gehaltsforderungen des Luxemburgers bescheiden. Er wollte an den Autark-Betrügereien der Zukunft beteiligt werden.

Genauso hatte er es ja auch bei OneCoin/OneLife gelernt und praktiziert.

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