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Anleger

Warum Renditen jenseits der 20 Prozent normal sind

Renditewunder sind normal: Wir haben nur verlernt, sie zu sehen

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Unser Bild zeigt den Sekundenverdienst von Unternehmen. Als Faustregel gilt: Was für die Großen machbar ist, schaffen auch die Kleinen. Das sind gute Nachrichten für die Anleger und die zu erwirtschaftenden Renditen

Viele Menschen fragen
was ist schuld daran
warum kommt das Glück
nicht zu mir?
Fangen mit dem Leben
viel zu wenig an.
Dabei steht das Glück
schon vor der Tür.

Wunder gibt es immer wieder
heute oder morgen
können sie geschehn.
Wunder gibt es immer wieder
wenn sie dir begegnen
mußt du sie auch sehn.


Wunder gibt es immer wieder. Jeder kennt dieses Lied, keiner hält sich daran. Insbesondere, wenn es um das eigene Geldverdienen geht. Und weil nicht sein darf, was nicht sein kann, werden Renditeversprechen jenseits der acht Prozent argwöhnisch beäugt und beurteilt. Ein Fehler. Denn es sind nicht die Möglichkeiten, die fehlen. Es ist schlicht die Gier, fehlende Bescheidenheit und Inkompetenz beim Umgang mit Erträgen und Gewinnen.

Der Reihe nach: In den Wirtschaftsteilen der Zeitungen, Nachrichtenagenturen und Berichterstattungen nehmen wir gerne zur Kenntnis, wenn Unternehmen mal eben zwischen 30 und 49 Prozent Gewinn machen. Nicht im Jahr, im Quartal. Selbst der Rechenschwache kann sich jetzt selbst ausrechnen, was das im Jahr bedeutet.

Wenn Apple pro Sekunde mehr als 1.400 Dollar verdient und das Jahr 2018 mehr als 31,5 Millionen Sekunden hat, dann sind das gigantische Zahlen. Kein Einzelfall. Da muten die ein oder zwei Prozent, die Banken den Sparern in die Hand drücken, wie eine schallende Ohrfeige an. Und das ist erst der Anfang.

Es gibt Beispiele genug, sie reichen von Infinus über German Pellets, von Proton bis zu P+R, wo das mit dem Geldverdienen nicht geklappt hat. Renditeversprechen gingen in Rauch auf. Betrügerische Schneeballsysteme, leere Versprechen und schlicht schlechtes Management haben zum einer Erschütterung im Markt geführt, die Investoren, Anleger und Sparer verzweifelt zurück ließen.

Selbst schuld.

Denn es gibt sie tatsächlich, diese „Wunder einer vernünftigen Rendite“. Verdoppelung des eingesetzten Kapitals binnen fünf Jahren, drei oder gar einem Jahr - das sind keine Hirngespinste durchgeknallter Produktanbieter. Das sind schlicht Ergebnisse, die schwarz auf weiß in den Bilanzen stehen. Und die sind nicht geschönt.

Wie viel Geld investiert ein Anleger oder Investor in der Regel in eine Beteiligung: Eine Minute Apple?

Wir haben uns angewöhnt, nur noch die Schattenseiten zu sehen und die Wunder außer acht zu lassen. Wenn selbst ein Rechtsanwalt mehr als 50 Prozent Rendite aus seiner Arbeit erwirtschaftet, dann sollte das ein Unternehmen im richtigen Markt, mit dem richtigen Produkt allemal schaffen. Und nicht vergessen: Rendite wird skaliert am Eingesetzen Kapital gemessen. Je höher diese Skalierung am Ende ist, umso höher sind auch die Renditechancen.

:gerlachreport hat die Gründe ermittelt, warum es mit der Rendite nicht klappt:

  • Es gibt keine oder nur mangelhaft ausgebildete Renditemanager. Und die wenigen, die es gibt, kommen vor Arbeit nicht in den Schlaf. Vertriebler, Drücker, „Edeldrücker“, Finanzberater, Anlageberater - wie immer sie alle heißen - sie sind keine qualifizierten Renditemanager.
  • Geld wird mit Geld verdient. Führt man das Geld also nicht seiner tatsächlich vorgesehen Bestimmung zu, kann kein oder nicht ausreichend Geld verdient werden.
  • Wer nicht sicherstellt, dass die tatsächlich eingezahlte Summe in voller Höhe dem eigentlichen Ziel zugeführt wird, kann nicht zu den Gewinnern gehören.
  • Wer falsch investiert, kann keine Rendite erwirtschaften. Für die richtige Investition braucht es Freiräume und Hintergrundwissen. Marktkenntnis und die Möglichkeit der schnellen Reaktionen.
  • Nahezu alle Investitionen und Beteiligungen erfolgen monoistisch. Das bedeutet: Bereits bei der Investitionsentscheidung kann es zu spät sein, weil es keine Chance der Diversifizierung und Veränderung gibt.
  • Keine Investitionen in Sachwerte. Die Renditen sind unterdurchschnittlich. Sachwerte sind Renditekiller.
  • Das Geld muss arbeiten - in einer vordefinierten Zeit. Mit einem vordefinierten Ziel, das ständig kontrolliert werden muss.
  • Der Investor braucht einen ständigen Zugriff auf sein Konto, um selbst zu kontrollieren, dass das Renditeziel erreicht wird.
  • Mangelnde Markt- und Branchenkenntnisse: Viele Angebote sind nicht ausgeklügelt, marktfremd und fokussiert auf einen Bereich. Das führt zu Anfälligkeit und Verlusten.
  • Einlagen werden nicht abgesichert.

Rendite ist wie eine Ernte. Das Geld ist die Saat, das Management das Feld, die richtigen Entscheidungen der Regen und die Sonne. Erst nach der Erste kommt es zur Verteilung. Nicht vorher.

Gute Renditemanager arbeiten unabhängig. Sie sind versichert und kennen den Markt. Eine Rendite unter 20 Prozent kommt für sie nicht infrage. Sie sind Partner auf gleicher Augenhöhe. Kompetent, unbestechlich. Sie wissen: Nur wenn der Kunde verdient, verdienen auch sie.

Und mehr noch als das: Es wird Zeit, dass die Diskussion um Rendite und Markt eine andere Qualität bekommt. Erst dann wird es möglich sein, dass die guten Angebote und Lösungen tatsächlich erkannt werden. Solange die Politik und Banken, am Ende die Gerichte sagen, was als Rendite möglich ist, haben die Anleger und Investoren schon verloren. Sie haben keine Chance.

Rendite ist das Geschäft für Profis. Es gibt keinen Grund, dass Anleger und Investoren, die als Profis das Geld verdient haben, mit dem sie eine Rendite erwirtschaften wollen, nicht wie erwachsene Personen behandelt werden. Transparenz, Rechtssicherheit, neues Denken und kreative Lösungen sind der Schlüssel für ein Renditewunder. Dafür braucht man nicht einmal Mut.

Man muss nur richtig hinschauen. Die Wunder sind schon da.

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Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

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