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Kommentar

Warum die Banken im :gerlachreport davon kommen

Wenn es die Geschichte es in den :gerlachreport schafft stimmen die Fakten.

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Ich lese seit geraumer Zeit gerne Ihre Artikel. Was mir immer auffällt, ist dass ich nirgends den Namen einer oder eventuell mehrerer involvierter Banken finde. Liegt das an der „mangelnden“ Qualität Ihrer Nachforschungen oder an „unüberwindbaren“ Hindernissen? Das Verhalten der Banken, die sich beispielsweise einer OneCoin zur Verfügung stellen, ist schlicht und einfach rechtlich angreifbar, da sie die Sorgfaltspflicht nicht eingehalten haben. Meldungen zu Geldwäscherei wurden nicht erstattet haben. Die Liste könnte ich Ihnen beliebig erweitern.

Um es vorweg zu schicken: Nichts ist uns als Redaktion lieber, als eine handfeste Schweinerei, die wir darstellen können. Und nichts macht uns das leben einfacher, als durch Dokumente und fundierte Fakten zu berichten. Das gilt für alle Bereiche.

Ein Kommentar von Jan Faber

 

Nennen wir unseren Kritiker Peter Müller. Seine Frage ist, ob wir Banken schützen oder unfähig sind, Wahrheiten ans Tageslicht zu bringen. Beide Fragen sind einfach zu beantworten: Wir schützen keine Banken. jedenfalls solange nicht, wie eine Berichterstattung mögliche Ermittlungen beeinflusst oder eine Nachrichtensperre verhängt wurde.

Die gibt es immer dann, wenn in Zusammenarbeit mit Behörden und Redaktionen besondere Rücksicht bei Ermittlungen genommen werden muss oder selbstverständlich ist. „Unüberwindbare Hindernisse“ sind uns nicht bekannt.

Also „mangelnde Qualität“

In der Redaktion wurde diese Frage vehement diskutiert. Natürlich werden wir mit der Qualitätsfrage täglich konfrontiert. Immer dann, wenn jemand betroffen ist und lauthals schreit, dass alles, was wir berichten gelogen ist. Oder überzogen, oder erfunden, oder was auch immer.

Zurück zu den Banken: Viele Dinge kann die Redaktion gar nicht wissen, wenn sie nichts davon erfährt. Also liebe Leserin, geneigter Leser: Her mit den Fakten und wir berichten darüber. Denn Angst haben wir nicht. Auch wenn uns nahezu täglich Angst gemacht wird oder Angst gemacht werden soll.

Uns bekannte Graumarkt-Kanaillen, ständig wiederkehrende Protagonisten in unserer Berichterstattung, rotten sich zusammen. 25.000 Euro pro Person werden eingesammelt, damit den Redakteurinnen und Redakteuren mit Baseballschlägern die Hände zertrümmert werden sollen. Eine runde sechsstellige Summe soll schon zusammengekommen sein.

Das ist kein Witz.

Wir haben jetzt erst einmal Diktier-Software eingekauft, damit die Berichte und Geschichten zumindest auch dann in den Rechnern landen, wenn das mit der Tastatur nicht mehr klappt. Und eine Sicherheitsfirma beauftragt, Kameras installiert und den direkten Notruf zur Polizei aktiviert. Kombiniert mit der AppleWatch sind die tatsächlich in 30 Sekunden da - wir haben es ausprobiert.

Womit wir wieder bei der „mangelnden Qualität“ sind. Daran liegt es auch nicht. Denn wer will schon anderen die Hände zerschlagen, wenn die Berichte und Artikel qualitativ schlecht wären?

Ob Banken, Unternehmen, Personen, Versicherungen - wenn es die Geschichte in den :gerlachreport schafft stimmen die Fakten.

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The next big story

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Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

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