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Wolfgang Benedikt-Jansen

Vorsicht vor den Winkel-Advokaten: Abzocke!

Immer mehr Rechtsschutzversicherer warnen vor dieser Abzock-Anwaltskanzlei

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Die Winkeladvokaten Salih Kar, Wolfgang Benedikt-Jansen und Michael Dort haben gut lachen: Die Anleger, die bei ihnen Hilfe suchen, werden gleich nochmal ausgenommen - denn Geld ist ja keine Sünde

Wenn die Gier keine Grenzen kennt, ist Wolfgang Benedikt-Jansen nicht weit. Der Winkeladvokat aus dem hessischen Frankenberg wittert jetzt erneut das große Geschäft: Mehr als 51.000 Opfer des insolventen Container-Anbieters P&R brauchen anwaltliche Hilfe. Es geht um geschätzte 1,3 Milliarden Euro Schaden - der größe Schadensfall im Kapitalgraumarkt wird die deutsche Justiz in den kommenden Jahren auf Trab halten. Und Wolfgang Benedikt-Jansen, der beutelschneidende Winkeladvokat ist nicht weit. „Geld ist keine Sünde“ ist sein Motto. Und so räubert er seit Jahren seine Mandanten aus. Mit fragwürdigen Methoden und zwielichtigen Partnern (:gerlachreport berichtete).

Seine irrwitzigen und erfolglosen Aktionen sind inzwischen bundesweit gerichtsbekannt. Und darüber hinaus. Mehr noch als das: Selbst die deutschen Rechtsschutzversicherungen gehen massiv auf Distanz zu dem Beutelschneider, wenn der Name der Anwaltskanzlei „Benedikt-Jansen, Dort & Kar“ auf dem Briefkopf erscheint.

:gerlachreport erfuhr: Weil Wolfgang Benedikt-Jansen, Michael Dorst und Salih Kar besonders gerne Mandanten mit Rechtsschutzversicherung annehmen, prüfen die Rechtsschutzversicherer besonders intensiv. Grund: Dutzende Verfahren sind weder juristisch vertretbar, noch erfolgsvorsprechend. Je höher die angebliche Forderung seiner Mandanten, umso mehr kassiert Wolfgang Benedikt-Jansen ab - Hauptsache die Kasse stimmt.

Ein Anwalt einer des größten Rechtsschutzversicherers in Deutschland (Name der Redaktion bekannt): „Oh mein Gott, Benedikt-Jansen. Der Name ist toxisch. Wir haben kaum einen Fall, den er gewinnt. Dafür aber horrende Abrechnungen für völlig sinnlose Aktionen, die nichts für den Mandanten bringen. Sie haben nur das Ziel, die Mandanten auszunehmen und Kosten zu produzieren. Der Honorarsatz des Herrn Rechtsanwaltes geht bei uns in den hohen sechsstelligen Bereich“.

Konsequenz: „Wir verweigern inzwischen die Kostendeckung, wenn die Kanzlei Benedikt-Jansen nicht eine nachvollziehbare Plausibilitätserklärung abgibt. Dann feuern wir später die Kunden, weil die Kosten auf den Konten explodieren und wirtschaftlich nichts dabei herauskommt.“

Im Klartext: Die Verfahren des Wolfgang Benedikt-Jansen sind aussichtslos. Bei seinen Prozessgegnern ist nichts zu holen. Nach Auswertung von Kanzleiunterlagen kassierte der nimmersatte „Fachanwalt für Bank & Kapitalmarktrecht“ auf diesem Wege in den vergangenen 48 Monaten siebenstellige Honorare. Für Nichts.

Die Anleger müssen die Beutelschneiderei ausbaden. Denn Wolfgang Benedikt-Jansen hat in seinem Netzwerk gierige Mitesser. Eine davon: Die korrupte „investigative Redakteurin“ Ariane Lauenburg vom „Finanztest“. Seit Jahren kassiert sie für jede Empfehlung kräftig mit. Dafür publiziert sie unter dem Mantel der angeblich seriösen „Stiftung Warentest“ ihren journalistischen Müll. Hauptsache die Kasse klingelt. Lauenburg hat nach Auswertung verschiedener Kontounterlagen mehr als 200.000 Euro aus den Honorare der abgezockten Benedikt-Jansen-Mandanten erhalten.

Warnung für alle P&R-Opfer: Hände weg von dieser Kanzlei. Es wird teuer - zu teuer für die ohnehin gebeutelten Anleger. Die Erfolgsaussichten des geldgierigen Advokaten: mässig bis null.

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