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Vertrieb: Haben Sie heute schon ein Angebot gefaxt?

Kleinunternehmen und Privatleute nutzen immer noch das Fax

Das Faxgerät hat noch nicht ausgedient und schlägt die E-Mail um Längen fand der Digitalverband Bitkom heraus

Das Fax verabschiedet sich nur langsam aus den deutschen Unternehmen. Und es wird weiterhin deutlich häufiger genutzt als digitale Kanäle. Das belegt eine Studie. Damit wird klar: Auch „der Vertrieb“ sollte seine Strukturen prüfen und sich die Frage stellen, ob er seine Kunden tatsächlich richtig erreicht.

70 Prozent der Unternehmen ab einer Größe von 20 Mitarbeitern und Privatleute verwenden noch immer häufig das Faxgerät, um mit Kunden, Kollegen oder Geschäftspartnern zu kommunizieren. Im letzten Jahr betrug der Anteil sogar noch 79 Prozent. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Besonders viel gefaxt wird dabei in kleinen Betrieben mit 20 bis 49 Mitarbeitern (77 Prozent) und von Dienstleistern (81 Prozent).

Doch es gibt digitale Hoffnung: Knapp 60 Prozent der Unternehmen nutzen zur internen und externen Kommunikation mittlerweile häufig mobile Geräte wie Smartphones. Im vergangenen Jahr lag der Anteil noch bei 51 Prozent. Auch die Nutzung anderer digitaler Kommunikationskanäle ist gestiegen. In mehr als jedem zweiten Unternehmen führen die Mitarbeiter Onlinemeetings und Videokonferenzen durch (2016: 40 Prozent). Ein Drittel nutzt Kunden- oder Mitarbeiterportale (2016: 28 Prozent).

Über die Social Media kommunizieren gut 20 Prozent der Unternehmen. Im vergangenen Jahr war erst jedes siebte auf Facebook, Xing und Co. unterwegs (15 Prozent). Interne Apps werden erst von fünf Prozent der Unternehmen genutzt. 

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