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EN Storage

Unternehmen bestätigt: Keine Speicher für Mercedes-Benz

Abmahnung von Daimler wegen irreführender Werbung

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Die Daimler AG hat in der Vergangenheit EN Storage die Nutzung des Namens für Werbezwecke untersagt

Es war für den Vertrieb bei EN Storage eines der wichtigsten Argumente: Großkunde Daimler AG nimmt die Speicheranlagen ab. Investoren brauchen keine Angst zu haben. Denn: „Geht Daimler unter, geht Deutschland unter“. Das Problem: Der deutsche Vorzeige-Konzern wollte mit EN Storage gar nichts zu tun haben. Alles Fälschung.

Das war das EN Storage-Vertriebskonzept: Investoren und Anleger werden Eigentümer von Speicheranlagen. Diese sind von großen Kunden langfristig angemietet, zahlen dafür. Da die Anlagen von den Investoren gekauft sind, fließen die Mieteinnahmen in die Taschen der Investoren. Ein gutes Konzept. Vor allem, wenn Unternehmen wie Daimler AG für seine Automarke Mercedes-Benz diese Anlagen so dringend benötigt und bei EN Storage einkauft. Fatal wird die Angelegenheit aber, wenn die Daimler AG davon gar nichts weiß und wenn die Anlagen gar nicht existieren. Faktum ist: Nach derzeitigem Stand der Recherchen dürften die teuer gekauften Serveranlagen in Wirklichkeit gar nicht existieren. Es wird von Mitarbeitern sogar berichtet, dass „leere Gehäuse als Server verkauft worden sind“. Schlimmer noch: Aus dem hause Daimler AG wird vehement dementiert, dass EN Storage eine Lieferant sei: „Da ist nichts dran“. Tatsächlich hat das Unternehmen bereits in der Vergangenheit die Nutzung seines Namens für Werbezwecke der EN Storage untersagt.

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