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OneCoin

Udo C. Deppisch macht sich aus dem OneCoin-Staub

OneCoin-Anleger haben ihm teure Reisen, Urlaub, Autos und die Nutten finanziert

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Das OneCoin-Zeichen des Carsten Udo Deppisch kann jetzt auch anders gedeutet werden: Ihr Arschlöcher habt mir freiwillig euer Geld gegeben

Die OneCoin-Ganoven machen sich aus dem Staub. Jetzt hat Udo Carsten Deppisch angekündigt, „das Kapitel OneCoin zu schließen und ein neues zu öffnen.“ Auf gut Deutsch: Einer der größten Abzocker und Betrüger macht sich auf die OneCoin-Flucht. Das Schlimme: Deppisch hat längst wieder einen neuen Plan. Wieder werden Anleger und Investoren dem Finanzdieb Glauben schenken. Aber :gerlachreport hat ihn im Auge. Vielleicht muss Deppisch jetzt wirklich einmal anfangen zu arbeiten - für seine teuren Reisen, schnelle Autos und seine Nutten auf Kosten der Anleger.

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff: Udo Carsten Deppisch, immerhin einer der führenden Köpfe im deutschsprachigen Raum, schließt das Kapital OneCoin. Und er denkt, dass er damit davon kommt. Deppisch dürfte sich geirrt haben. Tatsächlich ist die Höhe der von ihm angerichteten Schäden kaum ermittelbar. Aber nach Unterlagen des :gerlachreport dürfte der von Deppisch zu verantwortende Gesamtschaden mehr als eine halbe Milliarde Euro betragen.

Hierbei sind die Deutschland, Italien, die Schweiz und Österreich zu nennen. Deppisch, der sich im Ausland sicher fühlt, wird damit zu einem wichtigen Fahndungsziel der international tätigen Ermittler. Es ist nämlich gar nicht entscheidend, die „Köpfe ganz oben zu bekommen“, wie ein Ermittler :gerlachrepport bestätigt, „Deppisch ist schon ziemlich weit oben. Das reicht für ein paar Jahre Knast.“

Carsten Udo Deppisch ist ein „nützlicher Idiot“ der inhaftierten und spurlos verschwundenen OneCoin-Gründerin Dr. Ruja Ignatova, der nach Ansicht der Ermittler „frühzeitig und in vollem Umfang“ wusste, dass es sich bei OneCoin/OneLife um ein „international tätiges Betrugsunternehmen handelt.“ Und: „Deppisch hatte schon früh Gelegenheit, der Organisation den Rücken zu kehren. Das hat er nicht getan.“

Die Ermittler im deutschsprachigen Raum haben inzwischen „die Zahlungsströme der Köpfe des Betrugssystems“ analysiert. Dabei fiel auch immer wieder Udo Carsten Deppisch mit seinen Unternehmensschachteln auf, über die er die Millionen des OneCoin-Betruges „gewaschen hat“. Deppisch „ist damit aus seiner Sicht reich geworden“, heißt es. Jedoch: „Es wird sehr schwer werden, Anlegergelder wieder zu beschaffen und zurückzuführen.“

Aus diesem Grund sei es „jetzt sehr wichtig, den Mann und seine weitere Aktivitäten im Auge zu behalten.“

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