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Autark Entertainment Group

Tickets für Musical "Wallace" sind absolut wertlos

Neuer Betrug: Autark Entertainment Group auch schon wieder pleite

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Seit Mitte der Woche werden im "Theater am Marientor" (Duisburg) Karten für das Musical "Wallace" verkauft. Mehr als 110 Euro kostet das teuerste Ticket: Dabei gibt es weder ein Musical mit dem Namen "Wallace", noch eine Produktion

Seit Mitte der Woche werden im "Theater am Marientor" (Duisburg) Karten für das Musical "Wallace" verkauft. Mehr als 110 Euro kostet das teuerste Ticket: Dabei gibt es weder ein Musical mit dem Namen "Wallace", noch eine Produktion. Und schon gar nicht 800.000 Euro, die für die Entwicklung aufgebracht werden müssen. Geld, das der Berufsverbrecher Stefan Koschate, alias Stefan Kühn gar nicht hat. Der Vorstand der Autark Entertainment Group AG ist pleite. Ebenso wie das zwielichtiges Unternehmen, das aus der immer noch rauchenden Asche der Autark-Gruppe entstanden ist.

Der Reihe nach: Während der Berufsverbrecher Stefan Koschate, alias Stefan Kühn, immer noch auf freiem Fuß ist und weiter sein Unwesen treibt, werden die Autark-Anleger aufgefordert ihre Nachrangdarlehen in wertlose Aktien umzuwandeln.

Der zwielichtige "Graumarkt-Professor" Christian Knoll bastelt immer noch an einem neuen Unternehmen, mit dem Stefan Koschate an die Börse will. Über fingierte Aktienkurse sollen dann die Autark-Anleger, die ihre Nachrangdarlehn umgewandelt haben, noch einmal abgezockt werden.

Berufsverbrecher Stefan Koschate spielt unterdessen den seriösen Geschäftsmann, der er nicht ist: Als Vorstand der Autark Entertainment Group AG besteht seine Hauptrolle darin, "unglaubliche Erfolge" darzustellen, die es aber gar nicht gibt. Im Entertainmentbereich gilt Koschate/Kühn als "Treppenwitz", der ohne "jede Sachkenntnis eine ganze Branche in Verruf bringt."

Schon jetzt werden Wetten für sein nächstes Scheitern entgegengenommen. Das alles hätte eine gewisse Komik, würden nicht ständig Anlegergelder für die "Abenteuer des Stefan Kühn" verbraucht - natürlich ohne Kenntnis der Anleger.

Ein Auszug aus der Erfolgsgeschichte des Berufsverbrechers Stefan Koschate, alias Stefan Kühn:

· Der groß angekündigte Kauf des Rhein-Main-Theaters in Wiesbaden ist gescheitert. Stefan Koschate konnte den Kaufpreis zu keiner Zeit aufbringen. Jetzt ermittelt der Staatsanwalt.

· Das Duisburger "Theater am Marientor" wird international geächtet und bekommt keine namhaften Produktionen. Abgeschlossene Verträge landen aktuell vor dem Kadi. Stefan Koschate, alias Stefan Kühn, muss aktuell 100.000 Euro bezahlen, weil er einen gerichtlich geschlossenen Vergleich nicht bezahlen kann. Auch hier: Strafanzeige.

· In seiner Not hat er mit seinem hornlosen Speichellecker Bram ten Hove, der im "Theater am Marientor" den willigen Geschäftsführer spielen darf (weil er nicht vorbestraft ist und als "kreditwürdig" gilt) und dem "künstlerischen Leiter" Wolfgang DeMarco den Plan ausgeheckt, eine "Weltpremiere" zu feiern, die aber gar keine ist.

"Wallace" hieß mal "Braveheart" und gilt in der Szene als unbespielbar - auch dank der künstlerischen Leitung des talentfreien DeMarco, der als Promi-Betrüger eine größere Karriere vorzuweisen hat. (:gerlachreport berichtete)

Für die "Weltpremiere" von "Wallace" werden bereits jetzt die Karten verkauft. Das Geld landet in der Tasche des Kriminellen Stefan Koschate, alias Stefan Kühn. Wohlgemerkt: Es gibt das Musical auch gar nicht.

Kartenbesitzer sollten diese umgehend zurückgeben und eine Erstattung verlangen - wegen Betrugs. Sollte die Erstattung verweigert werden: Gleich Strafanzeige stellen!

Selbst wenn jetzt behauptet werden wird, dass "die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen": Alles Lüge und ausgemachter Schwindel. Denn ohne Investoren und Anleger wird auf der Bühne des "Theater am Marientor" nichts stattfinden: Nach internen Berechnungen kostet die Produktion des Stückes 800.000 Euro. Selbst die Hälfte der Summe könnten nicht aufgebracht werden.

Kühn wird von Gerichtsvollziehern gejagt. Das "Theater am Marientor" hat Schulden in Millionenhöhe und die Autark Entertainment Group AG kann nicht einmal die laufenden Kosten begleichen.

Und wenn das alles noch nicht ausreicht: Neuer Ärger ist im Anmarsch. Berufsverbrecher Stefan Koschate wollte nämlich den Marktführer, die "Stage Entertainment" kaufen. Doch soweit kam es gar nicht. Bis heute sind die Rechnungen für die Vorbereitungen des Kaufes in Höhe von mehreren hunderttausend Euro nicht bezahlt.

Das lässt man sich dann auch von einem Berufsverbrecher nicht gefallen.

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