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Autark/TaM

Theaterchefin verlangt von Stefan Kühn 75.000 Euro

Theater am Marientor steht jetzt vor der endgültigen Pleite - zahlungsunfähig

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Theaterchefin Andrea Friedrichs will 75.000 Euro Gehalt von Stefan Kühn. In der kommenden Woche soll das Gericht entscheiden

Die ehemalige Theaterchefin des „Theater am Marientor“ (TaM), Andrea Friedrichs, verlangt von Stefan Kühn 75.000 Euro Gehalt. In der kommenden Woche soll vor Gericht entschieden werden. Und die Aussichten für das Autark-Theater sind düster: Muss der Berufsverbrecher Stefan Kühn, der angeblich mit dem Theater nichts mehr zu tun haben will, zahlen, ist die Pleite nicht mehr abzuwenden.

Jetzt gab es einen verzweifelten letzten Versuch Andrea Friedrichs von ihrer Klage abzubringen. Dabei wurde sie Opfer einer der typischen Intrigen des Berufsverbrechers Stefan Kühn: 60.000 Euro Steuerschulden drückten die Theaterchefin. Sie fragte bei ihm persönlich an, ob sie für wenige Tage ein Unternehmensdarlehn bekommen kann, um die Steuerschuld zu begleichen. Mit Genehmigung von Stefan Kühn überwies sie den Betrag aus der Theaterkasse.

Schon wenige Tage später zahlte sie die Summe zurück. Stefan Kühn, der das Theater von den Geldern der Autark-Anleger gekauft hatte, nutzte diesen Vorgang, um die Theaterchefin Friedrichs zu kündigen. Sein Vorwurf: Andrea Friedrichs habe illegal in die Kasse gegriffen.

Doch die Theaterchefin wehrte sich. Sie wollte den Vorwurf der Unterschlagung nicht auf sich sitzen lassen. Jetzt bekommt jetzt wohl auch recht.

Damit ist das Schicksal des „Theater am Marientor“ final besiegelt: Es hat kein Geld mehr. Jeden Monat müssen 180.000 Euro verdient werden, um allein die Kosten zu decken. Doch die Stühle bleiben leer.

Das Theater, das den Autark-Anlegern gehört, ist in den vergangenen Wochen mehrfach illegal verschoben worden. Berufsverbrecher Stefan Kühn will es vor dem Zugriff der Vollstreckungsmaßnahmen der Autark-Gruppe-Anleger schützen und hat zwielichtige Verträge mit anderen Unternehmen geschlossen.

Sein Pech: Unterlagen beweisen, dass alle Unternehmen zu seinem Netzwerk gehören. Theater-Dieb Stefan Kühn, der immer noch davon träumt, das Unternehmen „Stage Entertainment“ zu übernehmen, hat auch noch einen anderen vermeintlichen Trumpf im Ärmel: Für das Theater wurde inzwischen eine neue Betriebsgesellschaft gegründet. Andrea Friedrichs, so sein Kalkül, hat noch einen Vertrag mit der „alten“ Betriebsgesellschaft, die gar keine Geschäfte mehr macht. So würde ihr Anspruch komplett verpuffen.

Dieser Betrug beschäftigt inzwischen auch die Staatsanwaltschaft. Ein weiteres Puzzlestück im Betrugsbild des Berufsverbrechers.

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