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Autark

Theater am Marientor wird von Glööckler-Betrüger geleitet

Jetzt laufen gegen den TaM-Theaterchef Ermittlungen wegen Sozialbetrugs

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Theaterchef Wolfgang de Marco, alias Wolfgang Prechtl: Nach einer zweijährigen Haftstrafe ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft gegen den TaM-Chef wegen Sozialbetrugs

Das Duisburger „Theater am Marientor“ (TaM) kommt nicht zur Ruhe: Der neue Geschäftsführer Wolfgang Prechtl, alias Wolfgang de Marco, ist ein vorbestrafter Betrüger. Sein prominentestes Opfer: Modemacher Harald Glööckler. Wenn der den Namen Prechtl hört, steckt er sich einen Finger in den Hals.

Um mehr als 100.000 Euro hat de Marco, alias Prechtl, den Designer und Modemacher betrogen. De Marco, ein gescheiterter Theater-Produzent, hatte für ein Stück aufwändige Kostüme und Ausstattungen bestellt, die er jedoch nicht bezahlen konnte. Tatsächlich ist Wolfgang de Marco pleite. Das Gericht hatte kein Erbarmen und verurteilte ihn zu einer zweijährigen Haftstrafe. Anfang diesen Jahres ist die Bewährungszeit abgelaufen.

Dann wurde de Marco Geschäftsführer des „Theater am Marientor“ in Duisburg. Berufsverbrecher Stefan Kühn, alias Stefan Koschate, hatte das Theater gerade bühnenreif in die Inco Genossenschaft und andere Unternehmen verschoben. Denn auch das TaM ist pleite: Es ist Teil der Vollstreckungsmaßnahmen betrogener Autark-Anleger. Das Theater wurde von Anlegergeldern gekauft. Der neue Geschäftsführer musste soviel kriminelle Energie mitbringen, dass der neuerliche Betrug des Stefan Kühn zumindest über eine fremde Person abgewickelt werden konnte und keine Spuren auf ihn, Stefan Kühn, zeigen.

Zu diesem Zeitpunkt ermittelte aber bereits die Duisburger Staatsanwaltschaft gegen Wolfgang Prechtl, alias Wolfgang de Marco. Der Vorwurf der Ermittler: Sozialbetrug. De Marco/Prechtl hatte Sozialleistungen kassiert, während er sich auch von Stefan Kühn und anderen üppig bezahlen ließ - bis heute sind die Zahlungswege undurchsichtig.

Die Anzeige erfolgte anonym. Insider wollen wissen, dass der Modemacher Harald Glööckler seine Beziehungen und „seinen Hass ausleben“ wollte und de Marco ans Messer lieferte. Aus dem Umfeld von Harald Glööckler verlautete: „Herr Ritschel hat das Vertrauen von Herrn Glööckler missbraucht. es ist nur verständlich, dass Herr Glööckler diese Person abgrundtief hasst.“

Theaterchef Wolfgang de Marco, dem von Fachleuten nicht nur „mangelndes Talent“, sondern auch „Unfähigkeit im Theaterumfeld“ attestiert wird, hat sich seine neue Tätigkeit „erpresst“: Weil er Detailkenntnisse über die dunklen Geschäfte des Stefan Kühn besitzt und weiß, was der Berufsverbrecher auch hinter den Theaterkulissen veranstaltet, durfte er der neue Chef werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits von der Autark-Gruppe, so berichten Insider, „75.000 Euro Schweigegeld erpresst“.

Berufsverbrecher Stefan Kühn hält trotzdem an ihm fest: Er hat schließlich noch große Theaterpläne. Da braucht er den Ganoven de Marco/Prechtl als Kulissenständer. Mehr noch als das: de Marco vernascht regelmässig den Pressesprecher der Sparkasse Duisburg. Und die wird ja bekanntlich für die Geldwäsche benötigt. Das nennt man wahre Männerliebe.

 

Korrektur: Wir hatten fälschlicherweise Wolfgang Ritschel als Echt-Namen von Wolfgang de Marco genannt. Richtig ist Wolfgang Prechtl. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Modemacher Harald Glööckler. Wenn der den Namen Wolfgang Prechtl hört, steckt er sich einen Finger in den Hals: Der Chef des Theater am Marientor (TaM) hat ihn um mehr als 100.000 Euro betrogen

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