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TaskForce SWM überreicht massives Betrugs-Dossier

SWM AG spioniert vergeblich die TaskForce aus

Auch das Netzwerk des Kriminellen Michael Trugst und seine verschiedenen Unternehmen werden untersucht

Mitglieder der TaskForce SWM haben sich am Rande von Veranstaltungen der Vereinten Nationen (UN) in New York mit Vertretern der Ständigen Vertretung Liechtensteins getroffen. Dabei hat die TaskForce ein umfassendes Dossier über die kriminellen Machenschaften der SWM AG überreicht. Gegenüber den Vertretern aus Liechtenstein wurde unterstrichen, dass Unternehmen wie die SWM AG den Standort des Fürstentums für millionenschweren Betrug nutzen. Zugleich suchen sie für ihre kriminellen Handlungen den Schutz des Staates. Das Image des Fürstentums als wichtiger wirtschaftlicher und finanzieller Standort wird dabei „vorsätzlich und wissentlich“ mißbraucht.

Mit dubiosen Goldgeschäften hat die SWM AG in den vergangenen Jahren über tausende Vermittler insbesondere kleinen Leuten das Geld aus der Tasche geluchst. :gerlachreport hatte aufgedeckt, dass 70 Prozent jedes eingezahltes Euro in den Taschen der Initiatoren verschwinden. Im Dossier wurden die Verwicklung des Kriminellen Michael Turgut und die Rolle des „Verwaltungsrates“ Dr. h.c. Rudolf Döring detailliert dargestellt und geschildert.

Bei der Staatsanwaltschaft in Liechtenstein liegt gegen die Kriminellen Michael Turgut - hier bei seiner Verteilung zu vier Jahren Gefängnis vor dem Landgericht Hof - ein Haftbefehl vor. Turgut ist zur Fahndung ausgeschrieben.

 

Die TaskForce SWM wurde erst vor wenigen Wochen eingerichtet, nachdem sich immer mehr betrogene SWM-Anleger und Vermittler an den :gerlachreport gewendet hatten und hier direkt Hilfe erhalten. Das Treffen mit den Liechtensteiner Beamten und Ermittlern war einer der ersten Schritte, den Schaden, der durch die die SWM AG angerichtet wurde und wird einzudämmen. Ziel ist es, die kriminellen Machenschaften des Unternehmens von Liechtensteiner Boden aus zu bekämpfen.

Verwaltungsrat Dr. h.c. Rudolf Döring leitet offiziell der SWM AG in Liechtenstein. Auch er steht im Visier der Ermittler.

 

Wie sehr die Arbeit der TaskForce SWM auch im Unternehmen und bei seinen Vermittlern gefürchtet wird, zeigt folgendes Beispiel: Unter dem Namen „Mike Pappas“ meldete sich bereits vor Tagen ein angebliches Opfer der SWM und berichtete über einen „sechsstelligen Schaden“. Pappas, der vorgab, in München zu wohnen, wollte detailliert wissen, wie die TaskForce arbeitet. Insbesondere interessierte ihn, wieviel geschädigte Mandanten die TaskForce bereits betreut. Mehr noch: Pappas ließ sich sogar die Kontoverbindung des Treuhänders in den USA übersenden, „um sein Honorar anzuweisen“.

Pappas zahlte natürlich nicht. Er wollte nur ausspionieren, wer hinter der TaskForce steckt. Die von ihm angegebene Adresse in der Leopoldstrasse in München ist ein Altenheim. Pappas ist Mitarbeiter der SWM AG.

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