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SWM

„Chefvertriebler“ Udo Bihn in Hessen verhaftet

Jetzt liefert Bihn die anderen SWM-Mitarbeiter ans Messer

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Udo Bihn beim Cappuccino in Freiheit: Im Knast gibt es für ihn nur Muckefuck - und die Anleger schauen einmal mehr in die Röhre

Der „Chefvertriebler“ der SWM AG, Udo Bihn ist rund 23 Kilometer westlich von Marburg (Lahn) verhaftet worden. Fünf Kriminalbeamte nahmen Bihn Freitagnachmittag fest. Bihn steht im dringenden Tatverdacht des gewerbsmässigen Betruges, der Veruntreuung von Anlegergeldern und weiterer Straftaten, die er für die SWM AG erbracht hat. Es geht um Schäden von mehreren tausend Anlegern in einem dreistelligen Millionen-Volumen.

Noch einen Tag vor seiner Verhaftung hatte Udo Bihn seine Vertriebsmitarbeiter bei der SWM AG beschworen, den Berichterstattungen über ihn und die SWM AG nicht zu glauben. Vollmundig hatte er „rechtliche Schritte“ gegen Vertriebsmitarbeiter und den :gerlachreport angekündigt, nachdem dieser exklusiv über die Rolle und Arbeitsweise von Udo Bihn und seine Hintermänner berichtet hatte.

Jetzt wird auch die Luft für den offiziellen SWM-Boss Dr. h.c. Rudolf Döring dünn: Udo Bihn soll der Polizei wertvolle Informationen über die Hintermänner und Vertriebsstrukturen geliefert haben

 

Tatsache ist, dass immer mehr SWM-Anleger ihr Geld zurückverlangen. Tatsache ist auch, dass das angebliche Gold und andere Edelmetalle in den Lagern der SWM AG gar nicht existieren. Die vorgelegten Testate sind wertlos. Über die „TaskForce SWM“ des :gerlachreport wird jetzt die Vermittlerhaftungen geprüft. Nach derzeitigem Stand werden die Vermittler am Ende den Anlegern das Geld zurückzahlen müssen - zu tief stecken sie im Betrugs-Sumpf.

Udo Bihn hatte noch einen Tag vor seiner Verhaftung den Vertrieblern unterstellt, sie hätten „über Art und Umfang der Abzocke von Anlegern in vollem Umfang Bescheid gewusst“. Damit würde jeder Vertriebsmitarbeiter und Vermittler automatisch „mit im Boot sitzen und die Konsequenzen tragen“.

Vertriebsmitarbeiter der SWM AG haben gegenüber dem :gerlachreport bestätigt, dass das Unternehmen aus Liechtenstein jetzt damit begonnen hat „die Vertriebsmitarbeiter für das Verschwinden der Anlegergelder verantwortlich zu machen“. Die Verhaftung von Udo Bihn hat aber für die Ermittlungsbehörden noch einen ganz anderen Reiz: Bihn wird „singen wie eine Lerche, um seine Haut zu retten“. Das jedenfalls ist die Meinung der Staatsanwaltschaft in Marburg.

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