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Sensus

Stiftung: Der billige Trick des Gerhard Schaller

Bundesverband setzt Sensus auf Schwarze Liste

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Sensus-Boss Gerhard Schaller: Warum etwas selbst entwickeln, wenn man beim Bundesverband klauen kann?

Der „Bundesverband Deutscher Stiftungen“ hat eine Warnung zur Sensus Vermögen ausgegeben. Mit dem „Kompetenzcenter Stiftungen“ hatte das unter Betrugsverdacht stehende Unternehmen von Gerhard Schaller und Markus Fürst versucht, neue Kunden unter deutschen Stiftungen zu gewinnen. In den Augen des Bundesverbandes ist „jetzt zu prüfen, ob der gute Name des Verbandes mißbraucht worden ist“.

 

Das sieht doch richtig gut aus: So werden wohlhabende Stiftungen mit klingenden Namen von Sensus Vermögen geködert

Denkbar ist es: Die Sensus Vermögen ringt ums Überleben. Gegen die verantwortlichen Geschäftsführer Gerhard Schaller und Markus Fürst wird wegen „gewerbsmässigem Betrug“ und „gewerbsmässiger Unterschlagung“ ermittelt (:gerlachreport berichtete). Sensus Vermögen benötigt dringend neues Geld. Das Unternehmen steht, wie gegenüber :gerlachreport von Insidern berichtet wird, kurz „vor der Insolvenz“. Grund: Immer mehr Anleger wollen ihr Geld zurück. Schaller und Fürst können aber nicht zahlen. Die Anlegergelder, die sie in ihre eigenen Taschen gesteckt hatten, sind für „aufwändigen Lebensstil“ ausgegeben worden, wie ein Ermittlungsbeamter gegenüber :gerlachreport bestätigte. Schallers Geliebte Sandra Montero Lopez, verantwortlich für den Sensus Waldfond, ließ sich sogar von Schaller mit Anlegergeldern teure Chanel-Handtaschen schenken.

Über die „Zielgruppe Stiftungen“ wurde schließlich ein „KompetenzCenter Stiftungen“ von Sensus Vermögen eingerichtet. Sechs „Arbeitskreise“ sollten eine Kompetenz vermitteln, die weder Schaller noch Fürst, geschweige Montero oder ein anderer Sensus-Mitarbeiter haben: „Institutionelles Geschäft“, „Satzung & Stiftungsrecht“, „Steuerrecht“, „Stiftungskommunikation“, „Stiftungsmanagement“ und „Vermögensverwaltung“.

Weder Gerhard Schaller noch Markus Fürst haben Ahnung vom Geschäft: Warum sollte das bei der Eigendarstellung anders sein - da wird schlicht geklaut.

Das klingt wie eine „Blaupause“ des Bundesverbandes: „Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt als Dachverband die Interessen der gut 21.000 Stiftungen gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung. Als das zentrale Kompetenzzentrum des deutschen Stiftungswesens bietet er seinen mehr als 4.100 Mitgliedern, Stifterinnen und Stiftern, Medienschaffenden sowie Interessierten umfassenden Informations- und Beratungsservice“.

Der Bundesverband hat jetzt nach einer internen Bewertung Sensus Vermögen auf die Schwarze Liste gesetzt und warnt vor dem Unternehmen.

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