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OneCoin

Steinkeller-Brüder werden in Dubai gejagt

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Dr. Ruja Ignatova und Aron Steinkeller: Die beiden OneCoin-Betrüger verbindet eine enge Freundschaft - aufgebaut auf den Millionen geprellter Anleger und Investoren

Ich melde mich heute direkt bei Ihnen, da ein guter Freund unserer Familie (Familienvater) ein verzweifeltes Opfer des OneCoin-Betrugsnetzwerkes geworden ist und ich es schlichtweg nicht mehr mitansehen kann wie er, um sein letztes Erspartes geprellt, jeden Tag mehr leidet. Ich habe daher, bedingt durch ehemalige Kontakte auf höchster Sicherheitsebene, internationale Recherchen speziell zu den Steinkeller-Brüdern aber auch Ihrem Handlanger - Herrn Anton Federspiel angestossen. Mit Erfolg.

Briefe und Mitteilungen wie diese erreichen
den :gerlachreport täglich. Das angerichtete Leid
des Betrugsnetzwerkes OneCoin/OneLife übersteigt
oftmals die Vorstellungskraft nicht Betroffener.

 

Die Steinkeller-Brüder Christian, Aron und Stephan werden international gesucht. In die offizielle Suche von Interpol haben sich inzwischen auch professionelle Kopfgeldjäger eingeschaltet, die von geprellten OneCoin-Anlegern finanziert werden. Ziel ist es, die Brüder aus Dubai heraus nach Italien zu bringen, um sie hier vor ein ordentliches Gericht zu stellen. Finanz-Spezialisten und Bankexperten haben unterdessen die Konten und Zahlungsströme der diebischen Brüder ermittelt - nach internen Recherchen, die :gerlachreport vorliegen „horten die Steinkeller-Brüder derzeit auf unterschiedlichen Konten bis zu 50 Millionen Euro.“

Gelder, die den Anlegern und Investoren des Betrugsnetzwerkes OneCoin/OneLife gehören. Stephan, Aron und Christian Steinkeller sind die Köpfe des Betrugsnetzwerkes in Italien, Österreich und Deutschland. Offiziell sind sie im Juni des vergangenen Jahres bei OneCoin ausgestiegen, um angeblich soziale Projekte in Nepal zu unterstützen. Doch die Brüder sind weder in Nepal angekommen, noch haben angebliche Hilfslieferungen oder Unterstützung das Land erreicht.

Die Steinkeller-Brüder haben das Geschäft an Staffan Liback und Anton Federspiel abgegeben. Noch immer kassieren sie kräftig mit: Bis zum heutigen Tag finden in Österreich und Italien verbotene Veranstaltungen statt, bei denen gutgläubigen Anlegern das Geld aus der Tasche gezogen wird.

Dubai ist ein sicherer Hafen für Ganoven

 

Ermittlungsunterlagen, die :gerlachreport zugespielt wurden, zeichnen ein düsteres Bild: Das Emirat Dubai, eines von sieben Emiraten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), ist zu einem sicheren Hafen von Ganoven, Verbrechersyndikaten und Terroristen verkommen. Europäische Ermittler stoßen mit ihren Fahndungsaufrfen auf taube Ohren. Da es keine Auslieferungsabkommen mit den VAE gibt, liegt es jeweils in der Entscheidung der Polizeidienststellen und des Innenministeriums, ob Ganoven tatsächlich ausgeliefert werden.

Aus diesem Grund planen Privatdetektive und professionelle Kopfgeldjäger die Steinkeller-Brüder außer Landes zu schaffen und dann entsprechend zu überstellen. :gerlachreport erfuhr, dass hierfür sogar private Flugzeuge bereitgestellt worden sind.

 

Stephan Steinkeller betriebt mehrere Tarnunternehmen in Dubai. Damit hat er sich die Aufenthaltsgenehmigung gesichert und kann die Millionen für sich und seine Brüder waschen - steuerfrei

Der jüngste Sproß der Steinkeller-Familie, Stephan Steinkeller (Bildmitte) hat unterdessen diverse Schein- und Tarnfirmen in der Free-Zone Dubais eröffnet. Sie sind in der Dubai Silicone Oasis Free Zone angesiedelt. Ein Sammelbecken für Tarnunternehmen, die über angebliche Investitionen in dem Emirat einen Sonderstatus für ihre Aufenthaltsgenehmigung bekommen.

Wer eine Unternehmung in den Vereinigten Arabischen Emiraten gründet bekommt ein dreijähriges Investoren-Visa. Dieses Visum gibt den Steinkeller-Brüdern das Recht, ohne jede Beschränkung im Land zu leben. Kleiner, aber wichtiger Nebeneffekt: Wir das eingenommene Geld aus den OneCoin/OneLife-Betrügereien über die diversen Firmen gewaschen, bleibt es steuerfrei. Dubai hat nämlich weder eine Einkommenssteuer, noch eine Steuer für Unternehmen. Und wer richtig in Immobilien investiert, kann die Wertsteigerungen auch mitnehmen - steuerfrei.

So lässt sich auf Kosten der OneCoin/OneLife-Geprellten prächtig leben. Und wenn die drei Jahre vorbei sind, ist auch der Zugriff auf das Geld der Brüder nahezu unmöglich: Sie können die entsprechenden (Schein)-Geschäfte problemlos nachweisen. Denn eine Buchhaltung wird gar nicht verlangt.

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