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Steinkeller-Brüder

Steinkeller-Brüder bedrohen Kritiker mit Mord

Anti-Mafia-Einheit macht Jagd auf OneCoin-Betrüger

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Schwere Vorwürfe gegen die Südtiroler Brüder Christian, Aron und Stefan Steinkeller. Die „Steinkeller Brothers“, die eine führende Rolle beim Aufbau Leeds Betrugssystems OneCoin in Italien, Österreich und Deutschland sollen, gehen mit aller Brutalität gegen Kritiker in den eigenen Reihen vor. Sie machen auch nicht vor Morddrohungen und Gewalt nicht halt.

Mit einem Jahreseinkommen von rund 31 Millionen Euro liegen die „Steinkeller Brothers“ auf dem zweiten Platz der Ober-Abzocker bei OneCoin. Nur Juha Parhiala verdient fast doppelt so viel. „Die Steinkellers haben hier in Südtirol einen festen Mitarbeiter und Mittäterstamm“, erklärt eine Oberstaatsanwältin der „Direzione Investigative Antimafia“ gegenüber :gerlachreport. „Wir kennen die Täter, ihre Methoden und deshalb kümmern sich auch die Anti-Mafia-Spezialisten um die OneCoin-Betrüger“.

Inzwischen gibt es bei den Steinkellers wegen der internationalen Ermittlungen sogar Handy-Verbot. Man fliegt zu den Treffen.

 

Todesliste gegen Kritiker aus eigenen Reihen

 

Nach unbestätigten Berichten hatte die Staatsanwaltschaft in Bozen, nachdem mehrere Strafanzeigen gegen die Brüder eingereicht wurden, den Rechtsvertretern der Steinkellers Akteneinsicht gewährt. Daraufhin wurden die Anzeigenerstatter bedroht, Auto wurden demoliert. Es gibt Morddrohungen. Weitere Abtrünnige, so die Anti-Mafia-Einheit „stehen auf der Todesliste“.

Die Todesliste verwaltet Hansjörg Oberrauch, der ebenfalls tief in OneCoin-Sumpf steckt. Er ist bei der mafiösen Struktur der „Steinkeller Brothers“ so etwas wie der Capo, der Vize-Chef. In und um Bozen erledigt er die Drecksarbeit für die kriminellen Brüder. Oberrauch wird rund um die Uhr observiert. Das Problem: „Die Menschen haben Angst sich zu öffnen und die Verbrecher ans Messer zu liefern“, sagt die Oberstaatsanwältin, „man muss den Menschen deutlich machen, dass sie der Anti-Mafia-Einheit vertrauen kann“.

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Korruption bei Bozener Staatsanwaltschaft?

 

Während bei der Staatsanwaltschaft in Bozen gemunkelt wird, dass die Abteilung, die für die Aufklärung der Verbrechen der Steinkeller-Bande „die Hand aufhält“, wird das bei der Anti-Mafia-Gruppedefinitiv ausgeschlossen“: „Wir ermitteln auch gegen eigene Beamte“.

Hansjörg Oberrauch dreht immer noch jeden Tag ahnungslosen Menschen mit der Aussicht auf einen Reichtum, der nie kommen wird, den wertlosen OneCoin-Plunder an. Unterdessen bereiten sich nach den Zusammenbrüchen des OneCoin-Betrugssystems in immer mehr europäischen Staaten die „Steinkeller Brothers“ auf „den Super-GAU“, das Ende ihrer eigenen Geschäftstätigkeit vor.

Und hoffen, dass die „Omerta“, das eiserne Schweigegelübte der Mafia, tatsächlich noch halten wird.

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