Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Stefan Kühn

Warum der Berufsverbrecher lügt

Stefan Koschate, alias Kühn, führt sogar eine Todesliste

Zurück

Der Märchenonkel der Autark-Gruppe: Stefan Koschate, alias Kühn - seine Noch-Ehefrau bestätigt alle Fakten des :gerlachreport

Stefan Koschate, alias Kühn, ist ein Berufsverbrecher. In den vergangenen 20 Jahren hat er hunderte Anleger um ihr Geld betrogen und sich ein schönes Leben gemacht. Er ist aber viel mehr als nur ein typischer Betrüger. Er hat sich vollständig außerhalb des Gesetzes gestellt. Selbst in seiner Umgebung werden inzwischen Wetten angenommen, wann der Autark-Boss „wieder einfährt“. In der Schweiz und in Deutschland hat er Jahre im Knast verbracht. Da soll er, nach dem Willen zahlreicher Anleger und ehemaliger Geschäftsfreunde auch wieder hin. Derzeit laufen gegen den gebürtigen Sauerländer nach eigenem Bekunden „mehr als 100 Strafverfahren“. Wann und ob es zur Anklage kommt ist noch völlig offen. Unruhig ist er aber deswegen nicht.

Als der :gerlachreport im November des vergangenen Jahres erstmalig über Koschate und sein Autark-Netzwerk berichtete, waren seine Berater schnell zur Stelle. Man bot der Redaktion viel Geld an, wenn sie die Berichterstattungen offline schalten würde. Die Redaktion lehnte ab. Zur selben Zeit gab es ein illustres Treffen in Leipzig. Fünf Personen trafen eine Verabredung zum Mord. Opfer: Verantwortliche des :gerlachreport. Interessant: Einer der Teilnehmer steht seit Jahren in Verdacht eine „tragende Rolle am Tod von Heinz Gerlach“ zu tragen. Er hatte das Treffen in Leipzig offenbar moderiert.

Der :gerlachreport hat dutzende Berichte über Stefan Kühn und die Autark verfasst. Im Mai dieses Jahres wurde der :gerlachreport erneut angeschrieben. Die dazugehörenden E-Mails und elektronischen Aufzeichnungen hat der Verlag inzwischen den ermittelnden Staatsanwaltschaften in Dortmund, Siegen und Verden/Aller zur Verfügung gestellt.

Stefan Koschate behauptet heute, dass es keine Verträge zwischen ihm, der Autark und dem Verlag oder seinem Anwalt in den USA gibt. Und dass der :gerlachreport ihn „verunglimpfe“ und „erpresse“.

Wörtlich: „Ebenso ist bekannt, dass sich immer mehr Unternehmen rechtlich gegen diese Erpressungsversuche wehren und mehrere Staatsanwaltschaften sich aktuell mit den Initiatoren des angeblichen Anlegerschutzportals befassen?“

Welche Unternehmen? Koschate kennt weder die „Initiatoren“ des :gerlachreport, noch hat er jemals die Redaktion bei der Arbeit erlebt oder beobachten können. Was will er also wissen?

Er berichtet auf der Autark-Seite sogar: Man habe ihm Betriebsspione ins Haus setzen wollen, „um Stefan Kühn zu kontrollieren und Druck auf ihn auszuüben“. Da bleibt nur der Schluss: Der Mann hat etwas zu verbergen.

Stefan Kühn hat seit dem 6. Juni 2017 täglich verantwortlich die Berichterstattungen des :gerlachreport koordiniert und die entsprechenden Unterlagen zur Verfügung gestellt. Er hat die Zielpersonen und Unternehmen definiert, deren Ende seinen wirtschaftlichen Interessen dient. Seine Argumentation: „Jeder hat es verdient. Ich will an deren Vertriebe“. Die Konferenzen mit ihm waren öffentlich, mindestens ein halbes Dutzend Zeugen können das bestätigen.

Die von ihm dargestellten Sachverhalte, die letztlich zu einer Veröffentlichung führten, waren schlüssig. Stefan Koschate, alias Kühn, erfüllte als investigativer Kollege alle wesentlichen Voraussetzungen, die der :gerlachreport für seine Berichte brauchte. Seine 20jährige Erfahrung als Berufs-Betrüger kam allen zugute.

Ihm auch. Er konnte und wollte sein Image aufpolieren und am Ende als der „große Gewinner“ und Deutschlands „Nummer 1“ den Markt beherrschen. Auch für den :gerlachreport ein lohnendes Geschäft - faktisch war er mit zwei Prozent an allen Umsätzen der Autark-Gruppe beteiligt.

Koschate setzte auch Namen von Gegnern auf seine „Todesliste“ und freue sich diebisch auf den journalistischen Erfolg. Er führt aber auch eine andere Liste mit Gegnern, die er beseitigen möchte. Wohl deshalb hat er albanische Bodyguards und befehligt Schlägertrupps.

Nur eines wollte Stefan Koschate nie: Seine Verträge erfüllen und seine Rechnungen bezahlen. Er ist ein berufsmässiger Lügner und Blender, der jeden aufs Kreuz legt, mit dem er Geschäfte macht. Ein Berufsbetrüger - so einfach kann man ihn beschreiben.

Fest steht heute: Kein Anleger aus der Autark-Gruppe wird jemals auch nur einen Euro von dem Geld erhalten, das er dem Geizhals aus Dortmund in den Rachen geworfen hat. Weder als Mitglied der obskuren „Autark-Gemeinschaft“, noch als „Genossenschaft“ oder als Aktionär.

Seit dem 6. Juni 2017 haben wir als externe Berater versucht, in das Unternehmen Autark so etwas wie Anstand zu bringen. Wir haben kompletten Zugang zur technischen Infrastruktur erhalten, zu Geschäftszahlen, zu extrem vertraulichen Vorgängen. Wir haben das Unternehmen reorganisieren wollen und neue Strukturen geschaffen. Wir haben ein Netzwerk von Spezialisten zur Verfügung gestellt, Pressearbeit geleistet, Internetseiten konzipiert und sieben Tage in der Woche beraten und gearbeitet. Denn Ende September sollte die neue Autark an den Start gehen.

Nachweislich mehr als 640 Arbeitsstunden sind in das Projekt Autark gesteckt worden, weil es eigentlich eine großartige Erfolgsgeschichte sein könnte, wenn der Vorstand nicht so kriminell und inkompetent wäre.

Ein kleiner Teil der Arbeit wurde abgerechnet. Kühn wertet das jetzt als Beweis: „So soll abkassiert werden“ steht unter einer abgebildeten Rechnung, die ihm seit dem 27. Juli 2017 vorliegt. Angeblich hatte er sie bezahlt. Dafür wurde dann der entsprechende Bankbeleg gefälscht. Das nennt man dann wohl Urkundenfälschung. Die Staatsanwaltschaften in Dortmund und Siegen ermitteln auch in dieser Sache gegen Stefan Koschate, alias Kühn.

Auch diese Veröffentlichung auf der Autark-Seite ist Kalkül: Die Rechnung wurde als angeblicher Beweis veröffentlicht - eine Woche nachdem sie bereits bei den Staatsanwaltschaften in Dortmund Siegen zu einem Ermittlungsverfahren gegen Stefan Koschate und die Autark-Gruppe wegen „gewerbsmässigen Betrug“ geführt hatten. Mit der Veröffentlichung will der Märchenerzähler der staunenden Öffentlichkeit dokumentieren, dass er angeblich erpresst worden sei. Dabei braucht er die ordnungsgemäße Rechnung nur zu bezahlen.

Aber er hat kein Geld. Stefan Koschate, alias Kühn ist pleite. Wie der :gerlachreport aus sicherer Quelle erfuhr, wird noch in dieser Woche gegen alle Unternehmen der Autark-Gruppe und Stefan Koschate, alias Kühn, Insolvenz beantragt.

Wir haben seit dem 6. Juni 2017 eng und vor allem vertrauensvoll auch mit Sabine Kühn, der Noch-Ehefrau des Kriminellen Stefan Koschate zusammen gearbeitet. Als Theaterchefin in Duisburg und wachsame Hüterin der Interessen auch der Anleger versuchte sie, ihren Mann zur Räson zu bringen. Sie hat schlicht versucht, aus dem Vater des gemeinsamen Sohnes einen ordentlichen Menschen zu machen.

Bis der sie in ihrem Urlaub ohne Vorwarnung entsorgte. Kaum erwähnenswert, dass Koschate bis heute nicht einmal seinen Unterhaltsverpflichtungen nachkommt.

Sabine Kühn kann und wird alle Vorgänge rund um das Thema :gerlachreport bestätigen. Sie weiß, welche Verträge geschlossen, welche Arbeit geleistet wurde. Sie kennt die Aufwände und kann bezeugen, dass nichts abgerechnet wurde, wofür nicht auch hart gearbeitet wurde. Sie sagt: „Stefan Koschate ist ein Betrüger, der nur andere aufs Kreuz legen kann“. Sie muss es wissen: In 17 Jahren Ehe hat sie die „Karriere“ ihres Mannes hautnah begleitet.

Sie steht heute jeder Staatsanwaltschaft freiwillig Rede und Antwort. Sabine Kühn: „Man muss mich nur fragen.“

Die Verantwortlichen des :gerlachreport werden ihrerseits alle Hintergründe, Fakten und Vorkommnisse den Ermittlungsbehörden zur Verfügung stellen. E-Mails, Schriftverkehr, Gesprächsprotokolle, Bandaufzeichnungen der Telefonate mit Stefan Kühn. Seine Kontakte und die Entstehungsgeschichte der Zusammenarbeit.

Die Ermittler werden viel finden. Und sie werden einen tiefen Einblick in die Strukturen und Köpfe des deutschen Kapitalgraumarktes bekommen.

Nur eines wird man dann nicht finden: Dass der :gerlachreport ein „Lügenportal“ ist, dass „Unternehmen durch erfundene Geschichten zur Zahlung hoher Summen bewegen will“. Wie sagte der verantwortliche Ex-Chefredakteur Stefan Kühn so gerne in der :gerlachreport-Redaktionskonferenz: „Jeder, der im :gerlachreport steht, hat es auch verdient.“

Und so werden auch wir weiterhin mit großer Freude und noch mehr Informationen und Hintergründen über Stefan Koschate, alias Kühn, berichten.

Der Mann hat es verdient.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.