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Stefan Kühn

Einfach mal die Frauen ausgetauscht

Die verlogene Welt des Stefan Koschate, alias Kühn

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Andrea Friedrichs hat einen Ruf als „Theatermatraze“ zu verteidigen. Da ist sie wohl bei Stefan Koschate an der richtigen Adresse

Für Autark Boss Stefan Koschate, alias Kühn, ist die neue Theaterchefin Andrea Friedrichs der perfekte Ersatz für seine Ehefrau. Sabine Kühn wurde während ihre Urlaubs auf Gran Canaria ohne Vorwarnung abserviert. Sie hat im „Theater am Marientor“ in Duisburg inzwischen Hausverbot - ebenso wie der gemeinsame Sohn.

Die neue Frau an der Seite von Stefan Koschate, alias Kühn, soll jetzt seine hochtrabenden Pläne und Ziele umsetzen. Durch den Zukauf des „Musical Theater Bremen“ und das „Rhein-Main-Theater“ in Niedernhausen wollte Koschate den Entertainment-Bereich der Autark-Gruppe massiv ausbauen.

Gleichzeitig sollten die Theater als Fassade für die marode Unternehmensgruppe dienen. Mit „aufgehübschten Wertgutachten“ (O-Ton Stefan Kosachate, alias Kühn) soll den Autark-Anlegern vorgegaukelt werden, dass ihr Geld tatsächlich gut investiert ist. Mehr noch: Dieser Geschäftszweig ist auch elementar wichtig, die wertlosen Autark-Aktien mit „Leben zu erfüllen“.

Da brauchte Koschate aus seiner Sicht auch eine „erfahrene Musical-Frau“, die drei wesentliche Charaktereigenschaften mitbringt:

· Sie muss in der Lage sein, den leeren Versprechungen und Lügen des Stefan Koschate Glauben zu schenken und als Geschäftsführerin den Hals zu riskieren, wenn sie die gefälschten Wertgutachten der Öffentlichkeit vorstellt - etwas, was Noch-Ehefrau Sabine Kühn strikt abgelehnt hat.

· Sie muss Erfahrungen im Musical-Bereich mitbringen. Zweifellos kann Andrea Friedrichs hier seit 1986 auf zahlreiche Erfahrungen zurückgreifen. Immerhin hat sie es vom Catering (Verpflegung) bis zur Produktion nach oben geschafft. Das brachte hochgezogene Augenbrauen ob dieser Karriereschritte und den Beinamen „Theatermatraze“. Insider berichten, sie habe sich schlicht „nach oben geschlafen“ und kenne nahezu „jede Besetzungscouch“.

· Wobei sich jetzt Stefan Koschate, alias Kühn, nicht nur von seiner Noch-Ehefrau die Frage gefallen lassen muss, ob bei seiner Personalentscheidung tatsächlich die fachlichen Qualitäten entscheidend waren. Und vor allem, welche.

Zugleich reißen die schlechten Nachrichten für das neue Traumpaar der deutschen Musical-Szene nicht ab: Peter Buck, Vorstand der Fraenkel AG, hat bei den Preisvorstellungen von Stefan Koschate für das Rhein-Main-Theater, bereits abgewunken.

Die ACON Aktienbank AG ließ mitteilen, dass sie an den Autark-Aktien kein Interesse habe. Zur selben Zeit verkündet Autark-Boss Koschate, alias Kühn, dass „die ACON institutionelle Anleger für die Autark-Aktie gewinnen konnte.“

Rechteinhaber von Musicals, die auf deutschen Bühnen landen sollen, drehen sich „mit Gänsehaut ab, wenn sie den Namen Autark und Stefan Kühn hören“, heißt es in der Branche. Das „Theater am Marientor“, so wissen Insider zu berichten, „musste sogar eine Garantieerklärung abgegeben, dass die Autark-Gruppe nichts mit dem Theater zu tun hat.“

Inzwischen sind mehrere Veranstaltungen in Duisburg abgesagt worden. Im Vorverkauf wurden hierfür sogar Karten abgesetzt. Das Geld hat sich Stefan Koschate in die Tasche gesteckt.

Will man den Schilderungen glauben, dann hat Andrea Friedrichs in der Vergangenheit bei ihren „Karriereschritten“ oftmals ein feines Händchen gehabt - es ging stets aufwärts. Vielleicht ist sie jetzt den durchaus charmanten Avancen des Autark-Bosses erlegen, der eben weiß, was Frauen mögen.

Vielleicht sollte sie einfach mal das Telefon in die Hand nehmen und die Noch-Ehefrau anrufen. Frauen können doch so herrlich tratschen.

Männer übrigens auch.

 

Stefan Koschate, alias Kühn, ist von der Redaktion um eine Stellungnahme zu den Vorgängen gebeten worden. Er wollte die Sachverhalte nicht dementieren.

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