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Autark

Staatsanwalt will Stefan Kühn in den Knast stecken

Jetzt steht auch fest: Die Autark-Anleger sind ihr Geld endgültig los!

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Der Berufsverbrecher Stefan Kühn soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft schnellstmöglich in den Knast. Unterdessen steht endgültig fest: Die Autark-Anleger sind ihr Geld los

Die Dortmunder Staatsanwaltschaft will den Berufsverbrecher Stefan Kühn wegen Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft nehmen. Mit seiner Inhaftierung wird bereits in den kommenden Tagen gerechnet. Hintergrund sind umfangreiche Unterlagen und Dokumente, die beweisen, dass Stefan Kühn „vorsätzlich, systematisch und mit hoher krimineller Energie wichtige Unterlagen beseitigen wollte, um seine Beteiligung an erheblich strafbewehrten Handlungen zu vertuschen“, wie es gegenüber :gerlachreport hieß.

Nachdem Stefan Koschate, der sich nach seiner Hochzeit mit Sabine Kühn in Stefan Kühn umbenennen ließ, bis zum heutigen Tag Zuversicht über eine mögliche strafrechtliche Verfolgung verbreitete, haben sich seine Aussichten inzwischen „erheblich verschlechtert“. Die Staatsanwaltschaft Dortmund sieht inzwischen ein Strafmaß von „mehr als zehn Jahren“ als „möglich“ an.

Dazu kommt: Die Staatsanwaltschaft in Liechtenstein, die seit mehr als einem Jahr mehrere Verfahren wegen „Geldwäsche, gewerbsmässigem Betrug und Steuerhinterziehung“ führt, hat den deutschen Ermittlern inzwischen umfangreiches Beweismaterial zur Verfügung gestellt - das sind Kanonen gegen das Betrugsnetzwerk des Stefan Kühn.

Mehr noch: Die Liechtensteiner Autark Invest AG ist seit 1. Februar 2018 führungslos. Zwar ist Stefan Kühn als verantwortlicher Verwaltungsrat eingetragen, da es aber keine Unternehmensverwaltung mehr gibt, befindet sich das Unternehmen, bei dem mehr als 2.500 Autark-Anleger ihr Geld investiert haben, in offizieller Liquidation. Vermögenswert des Unternehmens: null. Die Autark Invest AG soll nach Informationen aus Vaduz „bereits in den kommenden Tagen gelöscht werden.“

Damit steht dann endgültig fest: Alle Autark-Anleger sind ihr Geld los!

Das alles sind schlechte Nachrichten für den Berufsverbrecher. Die Beweise gegen ihn seinen so „stichhaltig, dass mit einer Verurteilung von Herrn Kühn zwingend gerechnet werden muss“, heißt es vertraulich gegenüber :gerlachreport.

Auch eine Fluchtgefahr wird inzwischen nicht mehr ausgeschlossen: Der dubiose Autark-Anwalt Jens Walther (Leipzig) soll mit seinen engen Beziehungen ins ost-europäische Ausland bereits Autark-Millionen transferiert haben.

Kühn und Walther sind zudem die Köpfe der kriminellen INCO Genossenschaft (:gerlachreport berichtete), die für das Kühn-Netzwerk und die Scientology-Sekte Geld wäscht und zur Seite schafft - alles über die Konten des Rechtsanwaltes.

Jens Walther, der mit einer Polin verheiratet ist, fährt regelmäßig ins Nachbarland, um von dort Geldtransfers für Stefan Kühn vorzunehmen, wie Kühn in vertraulicher Runde verriet.

Der Berufsverbrecher verwischt derzeit geschickt seine Spuren: Firmenunterlagen, Buchungsbelege und andere wichtige Nachweise sind verschwunden. Kontrollen gab und gibt es nicht, die Gelder der Autark-Anleger sind im Dickicht der Kühn-Unternehmen und über seine Treuhänder komplett verschwunden. Zudem werden Geldgeschäfte immer öfter in bar durchgeführt, damit keine Spuren entstehen.

Kein Wunder, dass die Dortmunder Staatsanwaltschaft Ordnung in das Chaos bringen will. Sitzt Stefan Kühn erst einmal ein, so das weitere Kalkül, werden auch die beteiligten Personen aus dem Kühn-Netzwerk schnell ihre Solidarität zu dem Berufsverbrecher verlieren und den Ermittlern alles erzählen, was diese hören wollen.

Für Stefan Kühn, alias Stefan Koschate, ein böses Erwachen: So schnell kann er gar nicht zählen, wie die Monate addiert werden - als vorbestrafter Berufsverbrecher wiegt das doppelt schwer. Aber wer ihn kennt, weiß: „Auch im dunkelsten Knastloch hat er wieder eine neue Idee, wie man die Anleger abhockt“, wie ein ehemaliger Geschäftspartner weiß.

Die gute Nachricht: Das wird dann noch Jahre dauern.

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