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Sabine Kühn

Staatsanwalt ermittelt gegen Theaterchefin Kühn

Sabine Kühn ist auch die faktische Geschäftsführerin der der Autark-Gruppe

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Theaterchefin Sabine Kühn hat ein Problem: Eine Strafanzeige gegen sie belegt ihre tatsächliche Rolle im Millionenbetrug der Autark-Gruppe

Theaterchefin Sabine Kühn vom Duisburger „Theater am Marientor“ ist am Ende: Jetzt ermittelt auch noch der Staatsanwalt gegen sie. Das erfuhr :gerlachreport aus zuverlässiger Quelle. Der Theaterchefin werden zahlreiche Delikte vorgeworfen. Nach Sichtung der Unterlagen ergeben sich zahlreiche Anhaltspunkte für Strafermittlungen wegen gewerbsmässigem Betrug, Veruntreuung, Unterschlagung, Steuerhinterziehung und anderer Delikte.

Denn zum ersten Mal wird jetzt auch belegt, dass die 50jährige „faktische Geschäftsführerin der Autark-Gruppe ist“. Genau diesen Eindruck hatte Sabine Kühn in der Vergangenheit vermeiden wollen - immerhin sitzt sie als Privatfrau auf dem Vermögen der Autark-Anleger. Die Nähe zur Autark-Gruppe bedeutet nämlich auch, dass damit ihr ergaunertes Geld von den Autark-Anlegern gefährdet ist.

In der aktuellen Strafanzeige geht es um nicht bezahlte Rechnungen in Höhe von rund einer halben Millionen Euro. Sabine Kühn hatte nicht nur den Ausgleich dieser Zahlung garantiert, sie war im Namen und Auftrag der Autark-Gruppe tätig und ist die entsprechenden Zahlungsverpflichtungen eingegangen, obwohl sie wußte, dass eine Zahlung nicht erfolgen kann oder sollte. Beide Fälle sind Betrug. Die entsprechenden Vereinbarungen im Namen der Autark-Gruppe hatte sie jedoch vom Mail-Konto des „Theaters am Marientor“ versendet.

Erschwerend kommt noch der „Vorsatz“ von Sabine Kühn dazu, wie es in der Strafanzeige heißt: Zum Zeitpunkt der Vertragsabschlüsse lagen nämlich bereits Arreste von Autark-Boss-Anlegern in Höhe von mehr als 3,5 Millionen Euro gegen verschiedene Unternehmen aus der Autark-Gruppe vor. Diese Arreste waren auch Sabine Kühn als Drittschuldnerin im Theater in Duisburg zugeleitet worden. Auch das ist ein erschwerender Straftatbestand.

Bei der Autark-Gruppe-Gruppe, die offiziell von ihrem Mann Stefan Kühn geleitet wird, handelt es sich um eines der größten Betrugsnetzwerke der neueren deutschen Geschichte. Stefan Kühn hatte über unterschiedliche Vertriebsnetzwerke wertlose Nachrangdarlehn angeboten, von denen er wusste, dass diese niemals zurückgezahlt werden können. Die kriminelle Energie des einschlägig vorbestraften Stefan Koschate, der später den Namen Kühn annahm, ist nahezu beispiellos: Mehr als 50 Millionen Euro sind in den Taschen des gierigen Ehepaar verschwunden - Sabine Kühn hat von allem gewusst. Das ergibt sich auch aus den entsprechenden E-Mails, die :gerlachreport vorliegen.

Sabine Kühn sind in den vergangenen Monaten Millionenbeträge der Autark-Anleger von ihrem Mann privat angewiesen worden. Über Scheinfirmen und Offshore-Konten sind weitere Millionen verschoben worden. Sie liegen sicher vor dem Zugriff der Autark-Anleger, die bis heute auf ihr Geld warten. Sabine Kühns Lieblingsspruch lautet: „Auf meine Zusagen können Sie sich verlassen.“

Verlassen sind die Lieferanten und Geschäftspartner, die sich auf das Wort der bald 50jährigen, die am 7. Dezember Geburtstag feiert, verlassen haben. Täuschung, Lug und Betrug sind die zentrale Geschäftsidee der Familie Kühn. Die neuen Strafermittlungen, jetzt auch gegen Sabine Kühn, belegen das in beeindruckender Weise.

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