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Gold

Sommerloch: Goldene Zeiten besonders ab Juli

Der Goldpreiszuwachs liegt in diesem achtmonatigen Zeitfenster bei 9,56 Prozent

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Der saisonale Trend von Gold zeigt nach einem starken Januar und Februar, gefolgt von vier seitwärts verlaufenden beziehungsweise schwachen Monaten März bis Juni, in der zweiten Jahreshälfte regelmäßig deutlich nach oben

Goldfans können im Sommer jubeln: Saisoncharts zeigen, dass ab Juli goldene Zeiten anbrechen. Zumindest für Investoren, die ihr Geld in seriöse Gold-Geschäfte stecken. Seasonax, ein deutsch-österreichisches Fintech hat herausgefunden, dass man mit Gold regelmäßig das „Sommerloch“ gut stopfen kann. Sommermonate gehören bei erfahrenen Anlegern nicht zu den beliebtesten: Wegen der urlaubsbedingt dünnen Liquidität an den Kapitalmärkten können Kursreaktionen schon mal erheblich heftiger ausfallen als im Restjahr. Zudem zählt die Ferienzeit ohnehin zu den gefährlichsten Phasen des Kalenderjahres. Verluste sind schnell generiert.

Doch es gibt Hoffnung im Meer der unzähligen Angebote, wie Seasonax herausgefunden hat: Gold. Das Problem: Damit sind dicht die unseriösen Angebote zahlreicher Ansparen, wie SWM oder anderer Schwarzmark-Ganoven, damit echte Goldgeschäfte gemeint. In den Händen versierter Händler und Partner.

So zeigt der saisonale Trend von Gold nach einem starken Januar und Februar, gefolgt von vier seitwärts verlaufenden beziehungsweise schwachen Monaten März bis Juni, in der zweiten Jahreshälfte regelmäßig deutlich nach oben. Das Fintech-Unternehmen hat die Performancemuster des Preises per Feinunze während der letzten 20 Jahre überprüft. Ergebnis: Es geht wohl weiter aufwärts.

Mit Anfang Juli ist der Goldmarkt besonders interessant. Schlicht, weil die geschäftliche Logik einen Anstieg prognostiziert. Und sich saionale Effekte wiederholen. Die glorreichen Goldzeiten beginnen iab dem 6. Juli eines Kalenderjahres und halten dann bis zum 24. Februar des Folgejahres an.

Der durchschnittliche Goldpreiszuwachs liegt in diesem achtmonatigen Zeitfenster bei 9,56 Prozent. Auf das Jahr gerechnet entspricht das 15,39 Prozent. Das goldene Zeitalter des gelben Metalls hat also gerade im Jahr 2018 begonnen. Während der restlichen Zeit im Jahr tendiert Gold dazu, im Schnitt an Wert zu verlieren.

Die saisonale Hochphase verlief zwischen dem 6. Juli und 24. Februar des Folgejahres in 16 von 20 untersuchten Fällen positiv. In den 16 Jahren, in denen ein Gewinn generiert wurde, lag das durchschnittliche Plus bei jährlich 13,98 Prozent, während der durchschnittliche Verlust in den restlichen vier Jahren bei 6,47 Prozent zu liegen kam.

Grund ist Weihnachten mitten im Sommer: Das Edelmetall ist bekanntlich nicht nur eine Anlage, es wird hauptsächlich in der Schmuckbranche eingesetzt. Und die Weihnachtszeit ist die Hochzeit für Schmuck in jeder Form. Und natürlich für das Gold. Geschätzte zwei Drittel des Goldbestandes gehen an die Schmuckproduzenten, deren Nachfrage sich auf die Preise entsprechend auswirkt und die ihre Einkäufe Monate vor den entsprechenden Festen beginnen, um ihre Reserven frühzeitig aufzufüllen.

Obwohl der Preis von Silber stark mit dem Goldpreis korreliert, unterscheidet sich sein saisonaler Verlauf erheblich. Silber ist in viel stärkerem Maße ein Verbrauchsmetall. Daher ist auch sein saisonaler Verlauf anders als der von Gold – und übrigens recht ähnlich zu dem von Platin und Palladium.

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