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OneCoin

So wurde jetzt der OneCoin-Börsengang abgesagt

Privatermittler machen weltweit Jagd auf die untergetauchte Dr. Ruja Ignatova

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Konstantin Ignatov will bis zum 7. Januar 2019 erneut Millionen einsammeln - eine Garantie für Zahlungen oder Rückerstattungen des eingesetzten Kapital gibt es natürlich nicht

Konstantin Ignatov, Bruder der untergetauchten OneCoin-Chefin Dr. Ruja Ignatova, hat jetzt in Argentinien Klartext gesprochen: „Der geplante OneCoin-Börsengang im Oktober findet nicht statt.“ Damit hat der Betrüger bestätigt, was :gerlachreport seit Monaten berichtet hat. Nach bisheriger Planung sollte der Börsengang am 8. Oktober stattfinden. Im deutschsprachigen Raum versuchen derzeit Vermittler weiterhin Gelder einzusammeln - mit dem Versprechen eines bevorstehenden Börsengangs.

Derzeit versucht das weltweit operierende Betrugsnetzwerk in Südamerika Fuß zu fassen. Die Chefin des Betrugsnetzwerkes, Dr. Ruja Ignatova, ist unter falschem Namen abgetaucht und befindet sich mit einem ukrainischen Pass auf der Flucht. :gerlachreport erfuhr, dass inzwischen auch private Ermittler den genauen Aufenthaltort ausfindig machen wollen.

Nachdem der OneCoin-Vertrieb auch wegen offener Provisionen nahezu vollständig zum Erliegen gekommen ist wurde jetzt die „Global Leadership Group“ in Argentinien vorgestellt: Alter Wein in neuem Schlauch. Damit sollen die OneCoin-Keuler unter neuer Flagge alte Betrugsmethoden verkaufen - Konstantin Ignatov, vorbestrafter bulgarischer Berufsverbrecher und Mitglied bulgarischer Mafia-Banden, ist der Kopf der „Global Leadership Group“.

Argentinien steht am Rande einer Rezession: Das Schwellenland leidet unter anhaltender Dürre und wirtschaftlicher Unsicherheit. Der perfekte Nährboden für betrügerische Ponzi-Systeme wie OneCoin. Der OneCoin-Markt brach zuletzt in ganz Asien im Zuge der laufenden Ermittlungen zusammen. Die chinesischen Behörden verhafteten hunderte lokaler OneCoin-Investoren.

In Europa konzentrieren sich die Köpfe des OneCoin-Betrugssystems inzwischen auf Klone - OneCoin unter anderem Namen aber mit der selben Ausrichtung: Anlegern und Investoren möglichst viel Geld aus der Tasche zu zu ziehen. In Österreich und Italien kassieren die OneCoin-Keuler inzwischen ausschließlich in die eigene Tasche - Gelder werden gar nicht transferiert.

Jetzt wurde ein OFC-Bundle als neue OneCoin-Alternative angeboten - Konstantin Ignatov will hier Millionen bis zum 7. Januar 2019 einsammeln. Ob es danach dann einen Börsengang geben soll, ließ der Bruder, der offenbar nur durch seine Tattoos zusammengehalten wird, offen.

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