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Autark

So werden die Autark-Anleger jetzt verarscht

Als besonderes Geschenk gibt es einen Haufen ganz besonderer Lügen

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Stefan König und Dr. Stefan Koschate, alias Stefan Kühn: Als besonderes Geschenk zu Weihnachten gibt es einen Haufen neuer Lügen

Mit einer Audio-Botschaft, die :gerlachreport exklusiv vorliegt, hat der Autark-Betrüger Stefan König im Namen des kriminellen Chefs Stefan Kühn erneut die Anleger verarscht. Kernbotschaft: Die „circa 400“ dingliche Arreste des geldgeilen „Anlegeranwalts“ Wolfgang Benedikt-Jansen sind nichts wert. Die gute Nachricht: „Kein einziger Kunde wird sein Geld verlieren“. Die schlechte: Natürlich kann die Autark, wie versprochen, bis zum Ende dieses Jahres, also bis zum 31. Dezember, ihre Schulden nicht bezahlen.

Stefan König ist zurück im Schoß der Autark. Er gehört offenbar zu den letzten Gefolgsleuten des Betrugsunternehmens. Ihn hat jetzt die Angst gepackt, weil er selbst im Fadenkreuz der Ermittler steht und in die Beratungshaftung kommt. Aus diesem Grund hat er jetzt auch fabuliert, selbst Autark-Anleger zu sein. Völliger Blödsinn. Die Anlegerlisten liegen vollstündig vor. Mit der Tonbandaufnahme hat er sich einen Bärendienst erwiesen - das nennt man auch einen fortgesetzten Betrug.

Stefan König weiß, dass die Autark pleite ist und ihre Schulden niemals wird bezahlen können. Hierüber hatte der :gerlachreport bereits seit mehr als einem Jahr umfassend und fortlaufend berichtet. Weil der Berufsverbrecher Dr. Stefan Koschate, der sich heute Stefan Kühn nennt, als Vorstand der Autark-Gruppe weder den Mut hat, noch „die nötigen Eier in der Hose“, wie ein Anleger gegenüber :gerlachreport sagt, „die ganze Wahrheit zu sagen“, musste der Autark-Drücker Stefan König jetzt an die Front.

Auch die eigentliche Chefin und Drahtzieherin der Autark-Gruppe, Sabine Kühn, wollte nicht an die Front: Sie hat genug Probleme mit ihrem maroden „Theater am Marientor“, dass zumindest seit einigen Wochen in den Besitz der Autark Group AG gewandert ist. Hätte die Autark nämlich tatsächlich Geld, würde zumindest sie ihre Rechnungen bezahlen können.

:gerlachreport hatte bereits über die desolate Finanzlage der Unternehmensgruppe berichtet. Autark ist „ist an allen Ecken und Kanten“ pleite, wie selbst Firmen-Boss Koschate/Kühn hinter vorgehaltener Hand sagt.

Woher dann der Geldsegen im kommenden Jahr tatsächlich kommen soll, bleibt das Geheimnis der Autark zum diesjährigen Weihnachtsfest. Eine Vermutung ist, dass Dr. Stefan Kosachate, alias Stefan Kühn und seine Ehefrau Sabine Kühn „kalte Füße“ bekommen haben und zumindest Teile der zur Seite geschaffenen Millionen der Autark-Anleger aus den Verstecken schaffen.

Das zumindest wäre in der Weihnachtszeit eine kleine Wunderkerze. Aber auch die verglüht schnell. Die Tonbandaufzeichnung und der zu erwartende Brief haben nämlich eine ganz andere Aufgabe: Die Strafermittlungsbehörden ruhig zu stellen.

Sonst verbringt Dr. Stefan Koschate, alias Stefan Kühn, am Ende das Weihnachtsfest tatsächlich noch im Knast.

Oh, du fröhliche

Die Original-Botschaft

AUD-20171215-WA0000.m4a (2,7 MiB)

Die Audio-Weihnachtsbotschaft von Stefan König

Ja, hallo liebe Kunden, liebe Freunde

ich wende mich heute mal mit einer Sprachnachricht zum Thema Autark an euch. Es ist mir ganz wichtig, dass ich das heute mache, weil ich am Mittwoch mit meinen Kollegen beim Vorstand von der Autark war und gesprochen habe, ob denn am 31.12. oder bis zum 31.12. die Auszahlung der Gelder noch stattfindet.

Zunächst erst Mal ganz wichtig für jeden von euch, von Ihnen: Kein einziger Kunde wird sein Geld verlieren. Aber, und das ist auch klar, wird bis zum 31.12. keine Auszahlung erfolgt sein.

Und das ist etwa nicht so, dass es nicht passieren kann wegen der Autark, weil die kein Geld haben, sondern weil es speziell einen Anwalt gibt, der sogenannte dingliche Arreste auf Konten der Autark, auf fast alle Konten der Autark, gesetzt hat und die Autark im Grunde genommen…ja, was die Auszahlung auf jeden Fall angeht, handlungsunfähig macht.

Das hört sich jetzt katastrophal an, ist es aber gar nicht, weil ein dinglicher Arrest ist kein Urteil eines Gerichts, sondern ein dinglicher Arrest ist ein…mmhh..eine einstweilige Verfügung und verfällt auch irgendwann.

Um so nen dinglichen Arrest zu einem Urteil zu machen, muss es ein Hauptsacheverfahren geben. Aber: Dieses Hauptsacheverfahren schiebt dieser Anwalt, dieser spezielle Anwalt, einfach nicht an. Weil er im Grunde genommen genau weiß, dass er es verliert.

Diesem Anwalt geht es nur darum, dass seine circa 400 Kunden erst mal das Geld wiederkriegen sollen und danach ist ihm alles egal. Also, was mit dem Rest der Kunden passiert interessiert ihn nicht. Das geht natürlich nicht. Und das würde die Autark nie machen. Wenn die Autark das Geld auszahlt, dann zahlt sie es nicht an 400 Kunden dieses Anwalts aus, sondern logischerweise an uns alle.

Und deswegen ist es so, also noch einmal vorne weg kurz was: Die waren also schon ganz oft mit diesem Anwalt im Gespräch und es schien schon ganz oft so, dass ne Einigung getroffen ist, aber dieser Anwalt, ja, hat immer wieder Termine verstreichen lassen und zu einem finalen Abschluss bei einem Notar kam es nie.

Jetzt ist es so, dass die Autark jetzt selber diese Hauptsacheverfahren angestoßen hat, um endlich nen Abschluss zu machen für diese Geschichte.

Ich habe Ihnen das jetzt ganz kurz oder habe euch jetzt das ganz kurz erklärt. Also nochmal und das ist ganz entscheidend: Kein einzelner Kunde wird Geld verlieren. Egal, was jetzt passiert.

Das Geld soll auf jeden Fall im ersten Quartal des nächsten Jahres ausgezahlt werden. Und das passiert auch.

Das erkläre ich euch aber jetzt nicht in dieser Audiobotschaft, sondern die Autark wird in der nächsten Woche einen Brief an Sie verschicken, wo haarklein erklärt wird, was da passiert ist. Auch noch einmal ein kurzer Rückblick auf die Dinge, die in der Vergangenheit sowieso passiert sind und wo auch drin steht, dass, egal welche Variante jetzt gewählt wird, für die Auszahlung auf jeden Fall genügend Geld da ist, dass kein Kunde sein Geld verliert.

Ja, das wollte ich euch persönlich auf jeden Fall noch mal vor Weihnachten sagen, weil ja auch von meiner Seite immer kam und auch das der Plan der Autark war, das Geld bis zum 31.12. auszuzahlen. Mir geht es ja nicht anders, wie jedem einzelnen von euch. Ich bin ja selber Kunde und hatte mich gefreut, dass es bis zum 31.12. eventuell klappt. Aber ich weiß, dass definitiv wir das Geld nicht verlieren.

Ja, wünsche allen von euch natürlich Frohe Weihnachten und was auch ganz wichtig ist, wer dazu mit mir unterhalten möchte, kann mich logischerweise dazu gerne anrufen. Da können wir gerne ein persönliches Gespräch vereinbaren oder wir telefonieren uns einfach zusammen und ich erkläre noch einmal ganz kurz, was dort passiert ist. Aber im Grund genommen sagt der Brief nächste Woche, der auf jeden Fall kommen wird, eigentlich alles aus.

Also nochmal schöne Weihnachtstage und falls ich, falls wir uns nicht mehr hören, auch einen guten Rutsch für das kommende Jahr oder in das kommende Jahr und, ja, dann werden wir auch alle unsere Gelder der Autark wieder zurück bekommen.

Auf Wiedersehen. Danke.

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