Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Sensus

So groß ist das Drama: Neue Details zum Riesenbetrug

Noch einmal: Der Sensus Durchsuchungsbeschluss

Zurück

Hinter der Fassade der Saubermänner Gerhard Schaller und Markus Fürst verbergen sich mafiöse Strukturen

Bei der Kriminalpolizei Bayreuth kümmert sich inzwischen eine Sonderkommission um die Veruntreuungen, Unterschlagungen und Betrügereien bei Sensus Vermögen. Gegen die Chefs Gerhard Schaller und Markus Fürst wird umfassend ermittelt. Nach dem derzeitigen Sachstand müssen beide mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen - zu fundiert sind die Ermittlungen.

In München kam jetzt heraus: Durch die umfangreiche Berichterstattung des :gerlachreport konnten die Staatsanwaltschaft Hof und die Kriminalpolizei in Bayreuth neue Spuren sichern. Der Reihe nach: Gegen den :gerlachreport wurde zunächst ermittelt, weil die Chefs von Sensus-Vermögen, Gerhard Schaller und Markus Fürst, einen ehemaligen Mitarbeiter als Initiator hinter dem :gerlachreport vermuteten. Der :gerlachreport hatte zudem den Duchsuchungsbericht veröffentlicht. Das ist in Deutschland verboten, in den USA jedoch nicht. Da der :gerlachreport ein amerikanisches Medium ist, dürfen hier selbstverständlich sämtliche Gerichtsunterlagen veröffentlicht werden.

Zudem hatten Gerhard Schaller und Markus Fürst wohl auch die Behauptung aufgestellt, sie würden durch die Veröffentlichungen „erpresst“. Jetzt wissen die Ermittler: Richtig ist, dass die Sensus-Bosse einen fünfstelligen Betrag ausgegeben haben, um die Berichte des :gerlachreport „in das Reich der Fantasie“ zu deuten. Professionelle Falschmelder veröffentlichten Falsch-berichte, für die Schaller und Fürst gezahlt haben. Bis heute behauptet Gerhard Schaller, dass die Durchsuchung nicht ihm oder Markus Fürst gegolten habe. Deshalb veröffentlichen wir hier aus aktuellem Anlass noch einmal den Durchsuchungsbeschluss.

Mehr noch: Die weiteren Ermittlungen haben zudem ergeben, dass der tatsächliche Schaden durch Sensus-Vermögen in den letzten Jahren „wohl nah an der 100 Millionen-Euro-Grenze“ liegt. Schaller und Fürst haben zudem in den vergangenen Wochen durch „aggressive Verkaufsversuche“ versucht, frisches Geld einzuwerben, um laufende Zahlungsverpflichtungen gegenüber Anlegern zu decken. Das hat offenbar nicht geklappt. Mit dem „Zusammenbruch der Firma wird kurzfristig gerechnet“, heißt es aus Ermittlerkreisen. Und: Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand müssen Schaller und Fürst „definitiv mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen“.

Der Sensus Durchsuchungsbeschluss

Aus aktuellen Anlass veröffentlichen wir an dieser Stelle noch einmal den Durchsuchungsbeschluss in der Strafermittlung gegen Gerhard Schaller und Markus Fürst. Der Durchsuchungsbeschluss ist inzwischen mehr als 110.000 mal beim .gerlachreport abgerufen worden.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.