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Sensus

Waldfond entwickelt sich zum Totalverlust

Anleger verlieren über Geldwäsche ihr Kapital

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Die Drei von Sensus Vermögen haben sich genau ausgedacht, wie man die Anleger richtig aufs Kreuz legt

Es steht schlecht um Sensus Vermögen. Und offenbar noch schlechter um den Waldfonds. Boss Gerhard Schaller entblödet sich nicht und sagt: „Das Geschäftsjahr 2016 war ein Erfolg für den Sensus Waldfonds. Wir haben eine gute Rendite erzielt“. Doch davon ist weit und breit nichts zu sehen.

Teakholz-Plantage in Costa Rica: Gerhard Schaller faselt von Rendite. Nur wo soll die herkommen?

 

Tatsächlich legen die beiden Sensus-Bosse Gerhard Schaller und Markus Fürst auch gar keine konkreten Zahlen vor. Das lassen sie schon deshalb bleiben, weil das Geschäft in Costa Rica meilenweit von Erträgen entfernt ist. Aus Unterlagen, die :gerlachreport vorliegen ergibt sich sogar, dass Gelder, die für den Waldfonds vorgesehen waren in andere Kanäle geflossen sind - Schaller und Fürst sind Spezialisten für Geldflüsse in die eigenen Taschen. deshalb wird gegen sie auch vollumfänglich wegen Betrugs, Unterschlagung und Veruntreuung ermittelt.

Aus einer von Sensus Vermögen herausgegeben Pressemitteilung ergibt sich nach den Worten der Bosse eine Rendite von 6,08 Prozent. Woher die kommt erfährt der Leser nicht. Doch offenbar sind nach den Recherchen und Berichten des :gerlachreport die beiden findigen Ganoven fleissig gewesen: Jetzt heißt es, dass der Waldfond in Costa Rica „über Zweckgesellschaften“ gesteuert wird - diese konnte :gerlachreport bis heute nicht ausfindig machen. Und der „Kurszuwachs“ des Fonds seit seiner Emission beträgt satte „45,01 Prozent“. Schaller und Fürst wissen eben, wie man Kurse richtig manipuliert.

Die „jährliche ordentliche Wirtschaftsprüfung“ der Prüfungsgesellschaft „T & L Consultores“ ist übrigens das Papier nicht wert, auf dem der Prüfbericht steht - es wird lediglich festgestellt, dass ein Geschäft „vorliegt“. Geprüft ist es nicht.

Das sind Fakten, die bei jedem Investor die Alarmglocken schrillen lassen sollten: Angeblich in „Absprache mit Investoren und Vertriebspartnern“ sei die Umstellung des Fonds von Euro auf US-Dollar erfolgt. tatsächlich dürfte es sich hier um eine Geldwäsche handelt. Schaller und Fürst haben Vermögen in US-Dollar und müssen das vor deutschen Ermittlern verbergen.

Mehr noch: Die „Rücknahmefristen für beide Anteilklassen“ haben sich verändert: von 30 Tagen auf ein Jahr und von 60 Tagen auf zwei Jahre. So können sich dann Schaller und Fürst für die Zukunft wappnen. Die Anleger sind ihr Geld los. Es ist nicht verloren. Es ist nur umverteilt.

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