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Sensus-Unvermögen

Der schwarze Ritter aus Zypern

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Florian Ritter hat schon als junger Mann gelernt, wie einfach es ist Anleger aufs Kreuz zu legen. Das wird man wohl sein ganzes Leben nicht mehr los

Die Verstrickungen der Sensus-Gruppe mit den GBE Brokers in Zypern sind schnell erklärt: Die Sensus Capital Market agierte eigentlich auf Malta. Doch weil den Aufsichtsbehörden die krummen Geschäfte nicht geheuer waren und es zu einem Verbot kam (wir berichteten), wurde die Sensus Capital Market schnell in GBE Brokers umbenannt und nach Zypern verlegt. Hier lassen sich nämlich nach allen Regeln der Kunst krumme Geschäfte machen. Niemand scheint es zu interessieren. Tatsache ist: Auch wenn die Hintermänner der GBE Brokers Ltd. im zypriotischen Limassol verschiedene Namen tragen, die Chefs sind nach wie vor Gerhard Schaller und Markus Fürst. GBE Brokers steht für Marktmanipulationen, Scheinbuchungen, Unterschlagungen, Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Mandantenabzocke. Alles unter der Leitung von Florian Ritter. Wie man richtig bescheißt, hat er bei Sensus gelernt:  Sechs Jahren lang hat er das schmutzige Geschäft bei Sensus gelernt. Und sich das Vertrauen von Schaller und Fürst erarbeitet. Denn bei einem Betrug wie bei Sensus ist Verschwiegenheit oft wichtiger als Geld. Aber vielleicht kennen die Herren Schaller und Fürst ja auch die Leiche im Keller von Florian Ritter. Sie ist 180 Millionen Euro schwer.

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