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Sensus-Unvermögen

Bastis verbotene Millionen

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Die Rückabwicklungen der von Kieser eingesammelten Millionen belastet die Sensus-Gruppe im zweistelligen Millionenbereich

Sebastian Kieser ist in der Sensus-Gruppe ein gern gesehener Gast. Wenn er kommt, hat er für Gerhard Schaller und Markus Fürst Geld in der Tasche. Kieser „ist für eine Million Euro im Monat gut“, sagt ein Insider gegenüber dem :gerlachreport. Das bedeutet: Er ist besonders clever, wenn es um das Abzocken vermögender Kunden und Klienten geht. Das hat Sebastian Kieser, der bei der Sensus-Gruppe offiziell als „Vertriebskoordinator“ geführt wird, bei dem sagenumwobenen Jürgen Höller („Ich bin der Beste“) gelernt. Sebastian Kieser ist dann bei soviel Selbstbeweihräucherung auf die schiefe Bahn gekommen: Seine Spur ist die von verlorenen, gestohlenen, illegal verwendeten und sinnlos vergeudeten Millionen. Schon 2007 hatte die Eidgenössische Bankenkommission der Schweiz Kieser das Geschäft untersagt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verbot 2008 jede Form von Anlagevermittlung. Kein Problem: Kieser kroch bei der Sensus-Gruppe unter. Dabei ist dieses Verbot ist auch heute noch gültig. Im Klartext: Alle Verträge, die Entgegennahme und Weiterleitung von Anlagen der Sensus-Gruppe, die von Sebastian Kieser stammen, sind illegal und müssen rückabgewickelt werden. Die BaFin hat unterdessen die Ermittlungen aufgenommen.

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