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Sensus/Derivest

Gerhard Schallers Mordauftrag

Sechs Teilnehmer am Mordkomplott in Leipzig

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Gerhard Schaller und Markus Fürst können negative Berichte nicht gebrauchen: Die Staatsanwaltschaft Hof will sie ins Gefängnis stecken

Sensus-Chef Gerhard Schaller ist als Initiator offenbar tief in einen Mordkomplott verwickelt. Das ergibt sich aus Zeugenaussagen und Unterlagen, die :gerlachreport vorliegen.

Es war eine illustre Schar von sechs Personen aus dem deutschen Kapitalgraumarkt, die sich im November des vergangenen Jahres in Leipzig konspirativ trafen. Gerhard Schaller, Chef von Sensus Vermögen, Derivest, Nordkap und anderen Unternehmen, hatte nur einen wichtigen Punkt auf der Tagesordnung: Die Beseitigung des :gerlachreport.

Aus Gesprächen und Unterlagen ergibt sich, dass der Sensus-Chef Gerhard Schaller einen „konkreten Mordauftrag“ gegen die aus seiner Sicht Verantwortlichen des :gerlachreport ausgesprochen haben soll. In gemeinsamer Runde wurde demnach detailliert erörtert, wie der Anschlag auf amerikanischem Boden, dem Sitz der Redaktion, stattfinden sollte.

„Es wurde besprochen, ein Killerkommando aus Deutschland oder Europa in die USA zu senden und die Verantwortlichen zu beseitigen“, heißt es in einem Gesprächsprotokoll, das :gerlachreport vorliegt. Und: „Es wurde auch konkret besprochen, wieviel Geld dafür benötigt wird und wer sich an der Aktion beteiligen soll“, heißt es weiter. Initiator: „Gerhard Schaller legte großen Wert darauf, dass es zu einer finalen Lösung kommt.“

Gerhard Schaller hat ein besonderes Interesse daran, dass die Berichte des :gerlachreport unterdrückt werden: Seitdem die Staatsanwaltschaft in Hof gegen ihn und seinen Mit-Geschäftsführer Markus Fürst wegen gewerbsmässigem Betrug, Untreue und Unterschlagung ermittelt, laufen die Geschäfte in der Sensus-Gruppe denkbar schlecht. Aus seiner Sicht trägt der :gerlachreport, der vor Investments nachhaltig gewarnt hat, daran „eine besondere Mitschuld“.

Diverse andere Medien, die sich ebenfalls mit der Zensus-Gruppe kritisch auseinandergesetzt hatten, wurden mit großzügigen Zahlungen in sechsstelliger Höhe zum Schweigen gebracht. Diese Zahlungen werden bis zum heutigen Tag fortgesetzt (:gerlachreport berichtete).

Der :gerlachreport, der inzwischen von deutschen Gerichten für seine investigative Arbeit gelobt und genutzt wird, hat allein im Fall Sensus mehr als 40 Berichte, Hintergründe und Nachrichten geliefert, die vor allem eines zeigen: Bei den beiden angeblich seriösen Geschäftsführern Gerhard Schaller und Markus Fürst wird im täglichen Geschäft nahezu alles praktiziert, was im Strafgesetzbuch und unter ordentlichen Kaufleuten verboten ist.

Die Namen der Teilnehmer sind alle bekannt.

Die Verantwortlichen des Verlages und der Redaktion haben jetzt bei der Staatsanwaltschaft in Hof entsprechende Strafanträge gestellt. Möglicherweise gibt es bei den Teilnehmern weit weniger Schulterschluss, als Gerhard Schaller bis jetzt ahnt.

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