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Scientology/Mercury: Der Betrug der Sylvia Annau

Aus Mercury wurde Liberty - so viel Betrug muss sein

Sex sells: So zeigen sich Sylvia und Erwin Annau gerne. Sie attraktiv und hübsch. Er macht sich als Mann nackig

Sylvia Annau, Ehefrau des Top-Scientologen Erwin Annau ist offenbar eine der Drahtzieherinnen hinter dem MLM-Mercury. Das Ex-Model und ebenfalls bei Scientology weit gekommen, soll für den Verlust von bis zu 20 Millionen Euro verantwortlich sein. Die Gelder sind verschwunden. Heute wissen wir: Es handelt sich um gewerbsmässigen Betrug. Das Ehepaar Sylvia und Erwin Annau hat über ein Multi-Level-Marketing (MLM) das große Geld versprochen und nichts gehalten: 0,8 Prozent Zinsen sollte das Mercury-Modell bringen. Nicht im Jahr - täglich. Das sind 292 Prozent Gewinn pro Jahr.

Für den konkurserfahrenen Erwin Annau (AZ 41 S 95/99s), der sich gerne mit einem Doktortitel schmückt („Ich bin kein Jurist. Ich bin kein Arzt“) ein „gnadenlos gutes Geschäft“, wie er bei einem seiner Seminare feststellte. Tausende Anleger haben bei diesen Versprechen Geld locker gemacht. Verbrämt wird das Ganze mit angeblichen Steuersparmodellen (Steueroptimierung). Aber auch Lebenshilfe, Abnehmen - schlichtweg der gesamte esoterische Blödsinn, der bei einem guten Geschäft wenig zu suchen hat.

Es gehört zu den Wirren im Kopf des Erwin Annau, dass er alles miteinander verbindet. So denkt er, dass ihm und seiner Frau niemand auf die Schliche kommt. 

 

 

Heute wissen wir: Bei dem Mercury-Modell handelt es sich um ein russisches Pyramidenspiel, bei dem die Adressen der Teilnehmer offenbar direkt in die Datenbanken von Scientology geflossen sind - das Modell der Sekte ist es, illegale Handlungen für Erpressungen zu benutzen. Das weiß auch das Ehepaar Annau.

Mit hübschen Augen „hat die Teufelin Sylvia Annau uns das Geld aus der Tasche gezogen“, berichtet ein Seminar-Teilnehmer :gerlachreport, „wir hatten gar keine Chance, Nein zu sagen“. Sylvia Anna hat dabei gezielt auf Anweisung ihre Mannes gearbeitet, der wohlwollend dem Treiben seiner Frau zusah.

Heute wissen wir: Für das Mercury-Modell mussten die Teilnehmer Kautionen hinterlegen - 200 Euro pro Teilnehmer. Erwin Annau hat ohne Kenntnis der Teilnehmer das Geld in versteckte Onecoin-Konten gesteckt, auf die er weltweit Zugriff hat - nach Unterlagen, die :gerlachreport vorliegen, handelt es sich um dabei um die gesuchten Millionen.

Handschlag-Qualität nach Dr. Erwin Annau: Gib mit dein Geld und ich weiß schon, wie ich es zur Seite schaffe. Das nennt man dann wohl SAFEfinanz.

 

Die Teilnehmer an diesem illegalen russischen Pyramidenspiel haben übrigens bis zum heutigen Tag noch keinen Euro erhalten. Bei 292 Prozent angeblichen Gewinn ist das eine spärliche Quote.

Ach ja: Nachdem das Ehepaar Annau dann das Geld für das Mercury-Modell abgegriffen hatte, bekam das Kind flugs einen neuen Namen. Zu viele hatten sich inzwischen beschwert. Es wurde in „Liberty“ umbenannt.

So viel Freiheit beim Betrügen muss dann sein.

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