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Bitcoin

Schwere Betrugsvorwürfe vom JPMorgan-Chef

Jamie Dimon prognostiziert das baldige Ende von Bitcoin & Co

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James Dimon ist der Chef der amerikanischen Großbank JPMorgan. Er gehört zu den lautesten Kritikern der Krytowährung Bitcoin und sagt deren Ende voraus. Er nennt Bitcoin "Betrug"

Der Wert des Bitcoin hat sich seit Jahresbeginn fast verfünffacht. Diese Entwicklung sieht JPMorgan-Chef Jamie Dimon äusserst kritisch. Er bezeichnet die Digitalwährung gar als „Betrug“. Auf einer der größten Handelsplattform ging der Kurs nach unten - und riß auch andere Kryptowährungen ins Minus. Damit reiht sich Dimon in eine Heerschar führender Wirtschaftsexperten ein, die immer lauter vor Bitcoin warnen.

Jamie Dimon hat die Digitalwährung Bitcoin mit scharfen Worten unter Druck gesetzt. Der Kurs fiel auf Bitstamp, einem der größten Handelsplätze im Internet, um zuletzt knapp drei Prozent. Zwischenzeitlich war er bis auf 4080 Dollar abgesackt. Der letzte notierte Kurs lag bei rund 4107 US-Dollar.

Dimon bezeichnete den Bitcoin schlicht als „Betrug“. Der jüngste Anstieg der Digitalwährung sei schlimmer als die Tulpenzwiebelblase im 17. Jahrhundert und „werde nicht gut enden“. Der Chef von JP Morgan spielte damit auf den Tulpenfieberwahn in Holland an, in dessen Zuge die Preise für die Blumen in astronomische Höhen gestiegen waren, bis die Blase letztlich platzte.

Seit Jahresbeginn, als der Kurs noch bei 1000 Dollar gestanden hatte, hat sich der Wert des Bitcoin fast verfünffacht. Das aktuelle Rekordhoch erreichte die Digitalwährung Anfang September bei knapp 4980 Dollar. Der rasante Anstieg der Digitalwährung hat zuletzt viele Kritiker auf den Plan gerufen.

Der Bitcoin entstand vor knapp zehn Jahren. Bitcoins werden in Rechenprozessen erzeugt und auf Plattformen im Internet gegen klassische Währungen gehandelt. Das Bitcoin-System nutzt die Blockchain-Technologie - eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen unterliegt der Bitcoin keiner Kontrolle durch Staaten oder Notenbanken. Neben dem Bitcoin gibt es eine große Anzahl anderer Digitalwährungen wie Ethereum, Monero oder Ripple.

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