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Autark

Sabine Kühn hat die Millionen der Autark-Anleger

Autark-Anleger können auf Geld hoffen: Wenn sie der heißen Spur jetzt folgen

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Sabine Kühn hat die Millionen der Autark-Anleger zur Seite geschafft. Damit gibt es eine heiße Spur zu den Millionen der Anleger

Sabine Kühn ist die eigentliche Chefin der Autark-Gruppe. Das sehen auch viele Autark-Anleger so: Sie haben die fast 50jährige jetzt bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Vorwurf: Gewerbsmässiger Betrug, Beihilfe zum gewerbsmässigen Betrug, Unterschlagung, Veruntreuung und andere Vermögensdelikte. Und: Jetzt steht sie auch im Visier der Steuerfahnder. Es geht um Millionenschäden zu Lasten des Fiskus. Damit wird es auch für sie jetzt ganz eng. Steuerhinterziehungen über eine Millionen führen immer zu einer Haftstrafe.

Bis zum heutigen Tag hatte die Chefin des Theaters am Marientor in Duisburg offiziell die strikte Trennung zwischen dem Theater und der Autark-Gruppe vollzogen. Damit wollte sie verhindern, dass ihre illegalen Machenschaften und Geschäfte an die Öffentlichkeit kommen.

Der ausgemachte Bösewicht: Ehemann Stefan Kosachate, alias Kühn. Er ist verantwortlich für einen der größten Betrugsfälle in Deutschland in den letzten Jahren: Offiziell spricht er von „140 Millionen Euro“, die über Nachrangdarlehn eingesammelt wurden. Durch geschickte Manipulationen und „Umbuchungen“ sind mehr als 50 Millionen Euro Anlegergelder verschwunden.

Das meiste davon hat Sabine Kühn. Das weiß :gerlachreport aus zuverlässigen Quellen und Unterlagen, die vorliegen. Demnach hat der Berufsverbrecher Stefan Koschate, alias Kühn, laufend Anlegergelder in sechsstelligen Höhen auf das Konto seiner Ehefrau überwiesen. Diese will von den Geldverschiebungen nichts gewusst haben. Ein ehemaliger Autark-Mitarbeiter gegenüber :gerlachreport: „Das ist völliger Quatsch. Sabine Kühn war immer die verantwortliche Person, die im Hintergrund die Fäden gezogen hat“.

Offiziell soll es sich bei den Geldtransaktionen um „versteuertes Einkommen“ von Stefan Kühn gehandelt haben. Tatsächlich hat Kühn aber eine steuerliche Behandlungen seiner Einkünfte bis zum heutigen Tag gar nicht vorgenommen. Das konnte :gerlachreport beim zuständigen Finanzamt ermitteln. Sabine Kühn hatte im Gegenzug dem Finanzamt die Aufkündigung der gemeinsamen ehelichen Veranlagungen aus Einkünften mitgeteilt, bekam eine eigene Steuernummer. Natürlich hat sie ihre Einkünfte ebenfalls nicht versteuert - immerhin hatte nach ihrer offiziellen Lesart Ehemann Stefan Kühn seine Steuern schon gezahlt.

Die verschobenen Millionen hat Sabine Kühn dann in Immobilien investiert, die auf ihren Namen eingetragen sind. „Als Ausgleich für meine geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren“, wie sie einem Vertrauten verriet. Damit bekommen auch die mehr als 200 Arreste gegen die Autark-Gruppe, die Anleger erwirkt haben, eine völlig neue Bedeutung. Sabine Kühn hat bis zum heutigen Tag die Arrest-Zustellung „als Drittschuldnerin“ ignoriert und nicht gezahlt.

Die jetzt aufgedeckten Hintergründe werfen ein völlig neues Licht auf die Autark-Sachverhalte. Denn jetzt steht fest, dass die von Sabine Kühn gestohlenen Millionen Teil der tatsächlichen Arrestmasse werden können - unabhängig von den strafrechtlichen Ermittlungsergebnissen.

Das ist dann für die Autark-Anleger eine wirklich gute Nachricht.

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