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S&K

Täter schuldig aber bald auf freiem Fuß

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Verbrechen lohnt sich. Nicht für die Anleger: Rund 240 Millionen Euro sind weg, mehr als 11.000 Anleger geprellt

Nach den ersten Gesprächen mit dem S&K-Gründer Stephan Schäfer und dem Hamburger Unternehmer Thomas G. ist die Staatsanwaltschaft ist bereit, weite Teile ihrer ursprünglichen Anklage fallen zu lassen. Ursprünglich hatte die Frankfurter Staatsanwaltschaft im S&K-Verfahren sechs Männer wegen schweren bandenmäßigen Betrugs und ebensolcher Untreue beziehungsweise Beihilfe dazu angeklagt. Mit einem verschachtelten Firmen- und Beteiligungssystem sollen sie etwa 11.000 Anleger um mindestens 240 Millionen Euro gebracht haben. Dargelegt hatten sie die Vorwürfe in einer 3.150-seitigen Anklageschrift. Zur Ermittlungsakte gehören rund 1.000 Ordner, insgesamt haben die Ermittler 100 Terrabyte Daten erfasst. Im Zuge der Verständigungsgespräche wird von den Betrugsvorwürfen jetzt wohl nichts mehr übrig bleiben. Die Staatsanwaltschaft im Falle des S&K-Gründers Schäfer die Anklage in Bezug auf die Betrugsvorwürfe einstellen und sich auf Untreuevorwürfe in Zusammenhang mit einzelnen Fonds und Immobiliengeschäften konzentrieren. Mit der Urteilsverkündung würde Schäfer aus der Haft entlassen und die restliche Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Schäfer sitzt seit Februar 2013 in Untersuchungshaft.

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