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GBE Brokers

Rifat Sayim: Der Staatsanwalt macht jetzt Jagd auf ihn

Wie sich der Türke durch den kriminellen GBE-Sumpf des Kapitalschwarzmarktes türkt

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Rifat Sayim und seine dummen Drohungen und Aussagen - nichts von dem, was der Türke schreibt, beruht auf Wahrheit. Sayim ist ein Ganove, der seine Kunden betrügt

Rifat Sayim hält sich für einen der wichtigsten Forex-Händler auf dem Globus. Dabei ist der Türke allenfalls geduldeter Vorzeige-Chef der zwielichtigen GBE Brokers Ltd. (Hamburg). Jetzt steht das Unternehmen vor dem Ende: International wird gegen den Forex-Broker und die Hintermänner ermittelt. Es geht um Geldwäsche, gewerbsmässigen Betrug, Finanzierung von Bandenkriminalität und Steuerhinterziehung.

Verwickelt sind aber nicht nur Rifat Sayim und sein Kompagnon Ben-Florian Henke, sondern auch Sensus-Boss Gerhard Schaller und sein Partner Markus Fürst (Derivest). Mittendrin in diesem Netz von Berufsverbrechern: Stefan Kühn, alias Koschate, der bereits Anfang Mai 3,5 Millionen Euro für den angeblichen Verkauf der GBE Brokers Ltd an amerikanische Nachtjacken bekommen sollte. Das mit dem Verkauf scheint nicht geklappt zu haben: Rifat Sayim bezeichnet sich in aktuellen Schreiben immer noch als Chef.

Der Türke bedroht inzwischen als CEO von GBE Brokers Ltd. internationale Medien, die über den Massenbetrug des Unternehmens berichten. Denn auch im Ausland sind die dubiosen Geschäfte und Blindbuchungen längst aufgefallen. GBE Brokers Ltd. steht auf mehreren schwarzen Listen. Vor Geschäften wir eindringlich gewarnt. Sayim, der allenfalls geduldeter Geschäftsführer in Gnaden des Verbrecher-Duos Schaller/Fürst agiert, macht unterdessen immer noch auf seriöser Geschäftsmann und droht selbst im fernen Asien bei kritischer Berichterstattung mit Anwälten. Bereits in der Vergangenheit hatte er kritische Berichterstattungen mit Drohungen und Bestechungen beendet.

Das Unternehmen GBE Brokers Ltd, das mit einer getürkten Lizenz aus Zypern arbeitet, steht derzeit wegen zahlreicher Ermittlungen und immer neuen Aufdeckungen unter massivem Druck: Falsche Angaben, gefälschte Bücher und Geschäftsabläufe, kriminelle Netzwerke und Berufsverbrecher haben die zyprische Kontrolle auf den Plan gerufen, um der Forex-Klitsche das Licht auszuschalten. (:gerlachreport berichtete). 

Die zahlreichen Berichte des :gerlachreport haben auch international dazu geführt, dass viele unangenehme Fragen beantwortet werden müssen. Aus Unterlagen, die :gerlachreport exklusiv vorliegen, ergibt sich, dass die bei der Aufsichtsbehörde in Zypern hinterlegten Jahresabschlüsse und Zahlen mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben - alles getürkt.

Zum 1. März 2018 hatte GBE Brokers einen „aktuellen Liquiditätsbestand von 1,45 Millionen Euro vor Auszahlung der Gehälter“. Das ist nicht einmal annähernd die Summe, die GBE Brokers Ltd angeblich für seine Kunden verwaltet. Tatsächlich sind die GBE-Bücher wohl sämtlich gefälscht - so sollen die Kunden und Aufsichtsgremien getäuscht werden. In einer internen Tischvorlage aus dem Hause GBE Brokers ist festgehalten: „Verlust in 2017: ca. 1.300.000 Euro“. Das ergibt sich aus Unterlagen, die von :gerlachreport in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfern ausgewertet wurden und an die zuständigen Ermittlungsbehörden weitergegeben werden.

Natürlich ist dieser „Verlust“ nichts anderes als eine vornehme Umschreibung der Geldumverteilungen in die Taschen von Henke, Sayim, Schaller und Fürst - natürlich steuerfrei, denn aus den Unterlagen in Zypern ergeben sich ganz andere Zahlen. Das nennt man auch Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Insbesondere die Staatsanwaltschaft in Hof, die umfangreiche Ermittlungen gegen Gerhard Schaller und Markus Fürst führen, dürften die neuen Zahlen sehr interessant sein.

Der GBE-Sumpf wird jetzt trocken gelegt.

Rifat Sayim behauptet unterdessen tolldreist in einer Facebook-Mitteilung in besten Erstklassen-Englisch an einen asiatischen Verleger, der :gerlachreport habe ihn „erpresst“. Und der :gerlachreport seine eine "blackmail website". Da darf man erhebliche Zweifel an der intellektuellen Qualität des Vorzeige-Bosses von GBE Brokers Ltd haben, dem man zwar kriminelle Energie testieren kann, jedoch keine Kompetenz. Sayim ist der berufsmässige Lügner, der seine Kunden aufs Kreuz legt und mit seinem Team jenseits jeder Legalität agiert. Das haben inzwischen nicht nur die Kunden, Fachmedien und Insider erkannt. Rifat Sayim ist der Herr eines gewaltigen betrügerischen Systems des deutschen Kapitalschwarzmarktes.

Alles bei GBE Brokers und den verantwortlich handelnden Personen ist getürkt*.

*Das Verb „türken“ ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für vortäuschen, fälschen, der oft als diskriminierend empfunden wird, wenn keine Kanaillen im Spiel sind.

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