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Die rechte Front für die Unister-Verteidigung

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Thomas Wagner hat Unister aufgebaut, zu einem Milliardenunternehmen gemacht. Als er Hilfe brauchte, ließen ihn "Freunde" abblitzen

Es sind komische Zusammenhänge, die sicherlich kein Zufall sind: Unister-Chef Thomas Wagner stürzt mit dem Flugzeug ab. In Slowenien sagen Ermittler: „Mord“. In Leipzig gibt es Gerüchte, dass Wagner noch leben könnte. Gleichzeitig gab es große wirtschaftliche Interessen an Projekt Unister und an dem unschätzbaren Vermögen des Unternehmens: Kundenadressen. Jetzt stehen drei Unister-Manager wegen Betrugs vor Gericht. Und rein zufällig wird der Kopf des Betruges von Rechtsanwalt Arndt Hohnstädter verteidigt, der nicht gerade im Ruf eines außergewöhnlichen Strafverteidigers steht. Dafür ist Hohnstädter Chef der faschistischen Legida-Bewegung. Schlimmer noch: Damit ist der Fall bei der Leipziger Anwaltskanzlei BTO Braeske · Thomas · Otto angekommen. Die Anwälte Mark Braeske und Torsten Otto arbeiten im Netzwerk des Kapitalgraumarkt-Paten Markus Fischer, der schon immer an das Unister-Tafelsilber wollte und der gerüchteweise hinter dem Flugzeugabsturz stecken soll - für seine Graumarktangebote sind die Unister-Adressen gerade richtig. Vielleicht haben die Unister-Manager ja damit ihre Anwaltsgebühren bezahlt.

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