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Private Haushalte

5.478 Milliarden Euro Vermögen

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Richtig sparen will gelernt sein: Wer seinen Wert halten will, sollte mindestens eine Rendite von zwei Prozent suchen. Das ist leicht

Die Deutschen bunkern ihre Billionen weiterhin auf Sparkonten. Das halten sie für sicher, im Gegensatz zur Börse. Dort können die Kurse schließlich massiv schwanken. Eine besonders kluge Anlageentscheidung ist das nicht, auch wenn der Reichtum der Bundesbürger auf dem Papier steigt. Zum Ende des dritten Quartals 2016 stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte auf rund 5.478 Milliarden Euro. Im dritten Quartal des Vorjahres belief es sich noch auf 5.219 Milliarden Euro, ein Plus von 259 Milliarden Euro oder knapp fünf Prozent.

Wenn die Deutschen sparen, meinen sie, mit dem Einzahlen aufs Sparkonto sei der Job getan. Das war schon falsch zu Zeiten, als es noch Zinsen gab. Sparer geben sich gern mit Zinsen zufrieden, ohne danach zu fragen, ob sie denn höher sind als die Inflation. Denn erst dann bleibt das Kapital erhalten. Schwindende Kaufkraft der Ersparnis – die Fachleute sagen: ein negativer Realzins – gab es bereits oft in den letzten Jahrzehnten.

In den vergangenen Jahren hieß es häufig, die niedrigen Zinsen seien kein allzu großes Problem, weil die Inflation ebenfalls gering war. Doch das ist jetzt anders: Die Inflation steigt, in Deutschland so stark wie seit Juli 2013 nicht mehr. Im Januar legten die Verbraucherpreise um 1,9 Prozent zu. Im Dezember lag die Teuerungsrate noch bei 1,7 Prozent. Insbesondere der anziehende Ölpreis sorgte dafür, dass sich die Lebenshaltungskosten erhöhten. Auch Nahrungsmittel erwiesen sich als Kostentreiber.

Der höhere Ölpreis wird die deutsche Inflationsrate auch in den kommenden Monaten weiter über die Zwei-Prozent-Marke katapultieren. Für das Gesamtjahr rechnen Experten mit einer Inflationsrate von 1,8 Prozent. Die Europäische Zentralbank strebt mittelfristig eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent in den Staaten der Währungsgemeinschaft an. Bundesbankchef Jens Weidmann hat mit Blick auf die anziehende Teuerungsrate bereits laut über eine Abkehr von der laxen geldpolitischen Linie der EZB nachgedacht. Die EZB will damit die Konjunktur beflügeln und die unerwünscht niedrige Inflationsrate nach oben treiben.

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