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Aras Group

Polizei sucht jetzt auch Aras-Mann Hassan Najjar

Seine wirkliche Stärke besteht darin Kunden wüst zu beschimpfen und zu bedrohen

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Der angebliche Firmensitz der Aras Group in Dubai. Alles nur Fassade?

Wer ist Hassan Najjar? Der angebliche „Head of Audit Department“ der kriminellen Aras Group DWC LLC aus Dubai rückt immer mehr in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Gegen den angeblichen Araber „mit ausgezeichneten Deutschkenntnissen“ wird wegen gewerbsmässigem Banden-Betrugs, Erpressung, Bedrohung, Nötigung, Geldwäsche, Steuerhinterziehung und anderer schwerer Straftaten ermittelt. Das erfuhr :gerlachreport exklusiv aus Ermittlerkreisen.

Der angebliche Araber hat ein besonderes Talent der Einschüchterungen. Ein Aras-Opfer gegenüber :gerlachreport: „Wenn der Mann seine angeblichen Kunden ‚Arschloch‘ nennt, ist das fast schon eine Liebesbezeugung. Es gibt neben Frank Kahn keinen in der Aras-Truppe, der gemeiner, unflätiger, ungebildeter und flegelhafter ist, als dieser Hassan Najjar. Er erpresst, nötigt, beleidigt. Dabei ist er nur ein arabischer Strauchdieb, der außer Betrug nichts kann.“

Derzeit liegen :gerlachreport mehr als zwei Dutzend Berichte von ehemaligen und aktuellen „Kunden“ der Aras Group aus Dubai vor. In den USA wird gegen die Verantwortlichen ebenso ermittelt wie in Deutschland, der Schweiz, Österreich und in Dubai. Über den :gerlachreport werden die entsprechenden Klagen der Opfer koordiniert und für die Ermittlungsbehörden aufbereitet.

Das kriminelle Unternehmen, das in Fachkreisen auch als „arabisches Verbrecher-Syndikat“ eingestuft wird, kassiert von Kreditsuchenden hohe Summen, damit diese dann angeblich von der Aras Group Scheich-Gelder erhalten. Das alles ist Betrug: Nachdem die Kreditsuchenden ausgenommen sind, gibt es weder einen Kredit, noch eine Erstattung durch den Strauchdieb Hassan Najjar. Der Schaden geht in den zweistelligen Millionenbereich.

Recherchen vom :gerlachreport in Dubai ergaben, dass die Aras Group und die handelnden Personen „im Kreditgeschäft der Vereinigten Arabischen Emirate nicht bekannt sind. Eine enge Verbindung zum Emirat oder staatlich kontrollierten Fonds und Geldquellen kann kategorisch ausgeschlossen werden“, heißt es in einer Stellungnahme gegenüber :gerlachreport.

Tatsächlich haben die Recherchen ergeben, dass um die aus dem Rheinland stammende Person Frank Kahn eine „kriminelle Vereinigung“ gebildet wurde, die das ausschließliche Ziel hat „Hilfesuchende noch tiefer ins Leid zu stoßen und sie komplett auszunehmen“, wie es in einer Strafanzeige gegen die Kredit-Kanaille Kahn heißt, der auch unter dem Namen „Sebastian Müllerberg“ sein Unwesen treibt und Millionenbeträge schuldet.

Der Name Frank Kahn ist nach derzeitigem Ermittlungestand offenbar ebenso eine Fälschung wie der Name „Hassan Najjar“. Personen mit diesem Namen kennen weder die Aras Group, noch sind sie mit dem „Head of Audit Department“ verwandt.

In der Ganoventruppe des Frank Kahn, alias Müllerberg, ist der „Schreischrat“ Hassan Najjar der Mann für das Grobe: Er sucht bei den angeblichen Kreditanträgen nach „dem Haar in der Suppe“, wie ein Betroffener gegenüber :gerlachreport berichtet. „Seine Aufgabe besteht darin, alle Angaben zu prüfen und dann Gründe zu finden, damit die Aras Group bereits unterschriebene Kreditverträge nicht auszahlen muss.“

Recherchen des :gerlachreport ergaben, dass in mehr als 30 Fällen die Aras Group zwar abkassiert hat, jedoch niemals auch nur einen Dirham ausgezahlt hat. Die von dem Strauchdieb Hassan Najjar angeblich gefundenen Hinderungsgründe reichen dem Betrugsunternehmen Aras Group, um den Kreditvertrag fristlos zu kündigen.

Allein das ist ein juristischer Treppenwitz: Weder die Gründe der „fristlosen Kündigungen sind angemessen“, wie ein Fachanwalt für Bankenrecht gegenüber :gerlachreport bestätigte, „noch kann die Aras Group überhaupt Gelder ausschütten oder bewilligen.“

Denn auch das ist Faktum: Das Unternehmen hat gar nicht das Geld, um Kredite zu vergeben.

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