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PlatinCoin

Russenmafia sucht neue Geldwäscher

Vom erfolglosen Unternehmen zur erfolglosen PlatinCoin

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Wir wollen Alex Reinhardt ja nicht zu nahe treten, aber würden Sie von dem Chef des Weltunternehmens für PlatinCoin auch nur eine Münze abnehmen?

Die als „neu“ angepriesene angebliche Kryptowährung PlatinCoin ist noch gar nicht richtig am Start, da wird sie schon zu einem Rohrkrepierer. Denn schon jetzt sind die Ermittlungsbehörden alarmiert: Nach bisherigen Erkenntnissen soll über dass Produkt PlatinCoin „aktive Geldwäsche“ betrieben werden. Und das mit Hilfe von Investoren, die nach dem Betrugssystem OneCoin/OneLife nach einem Weg des schnellen Geldes suchen.

Das jedenfalls geht aus internen Unterlagen und Schriftverkehr hervor, der :gerlachreport vorliegt. Anfragen an das Unternehmen wurden nicht beantwortet.

Hinter PlatinCoin steckt der gebürtige Deutsch-Russe Alex Reinhardt aus Berlin. Er selbst preist sich als „Kapitalbeschaffer“ an. Auch im Bereich „Reputationsmanagement“ sieht er seine Stärken: „Ich setze Sie bei Google auf die Seite 1 innerhalb von 10 Tagen!“

Aber irgendwie scheint das wohl nicht so gut zu klappen. Denn er selbst sucht „Unternehmen, die bei Google mit ihren Key-Wörtern auf ersten Seiten stehen wollen“, er sucht „Vertriebspartner, die mich in Ihrem Netzwerk weiter empfehlen“. Er sucht „Unternehmen, die schlechte Feedbacks über sich und ihre Firma im Internet weghaben wollen“, er sucht „StartUps“, „Investoren“, „private Kapitalgeber“, „Networker im Bereich Kapitalbeschaffung“ und „Vermittler für privates Kapital“.

Vor diesem Hintergrund ist nur verständlich, dass er mit PlatinCoin jetzt den großen Wurf zu den Millionen wittert und sich offenbar beim organisierten Verbrechen und bei Investoren und Anlegern als Meister der wundersamen Geldvermehrung verdingen möchte. Es ist fraglich, ob das jemals gelingen kann und wird. Denn das Konzept PlatinCoin ist zum Scheitern verurteilt.

PlatinCoin und dessen Unternehmen PLC Group AG unter dem Namen „New Coin Generation“ ist ein Kind von Alex Reinhardt. Nach bisherigen Erkenntnissen hat er sein Wissen von SwissCoin und OneCoin bei seinen Werbeversuchen im zwielichtigen Umfeld genutzt, um die angebliche Kryprowährung für „aktive Geldwäsche“ zu nutzen. Seine engen Verbindungen zur in Berlin aktiven Russenmafia und Hackerszene haben ihm den Einstieg bis hierher leicht gemacht.

Über Kanäle des Multi-Level-Marketing versuchen derzeit zwielichtige Vermittler und Berater die nutzlose Idee einer neuerlichen Kryptowährung an die Frau und an den Mann zu bringen - mit sehr durchwachsenen Ergebnissen.

Das weiß auch Alex Reinhardt. Wohl deshalb arbeitet er auch unter dem Namen „stars2Web Internet Service Agentur“ als „Projektmanager“ mit dem Schwerpunkt Internet und Onlinemedien.

Als Geschäftsführer der ALMA UG, die später in die ALMA GmbH umgewandelt wurde, war er 2015 mit einer Bilanzsumme von etwas mehr als 5.800 Euro besonders erfolgreich. Weil Alex Reinhardt bis heute noch nie etwas wirklich gewinnbringend umgesetzt hat, verzeichnete die ALMA UG immerhin ein Umlaufvermögen von 408,36 Euro und einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 5.397,90 Euro. Auf Neudeutsch: Das Unternehmen war verschuldet und pleite. Hiervon berichtet der PlatinCoin-Chef jedoch nicht.

Aber alles wird anders: PlatinCoin wird das neue Milliardengeschäft. Das jedenfalls steht in dem von ihm herausgegeben „White Paper“, das die Geschäftspläne und das Gewinnmodell von PlatinCoin beschreibt.

Sparen Sie sich das Lesen: Es lohnt ebenso wenig wie eine Investition in die leeren Taschen des Berliner Deutsch-Russen Alex Reinhardt.

Unser Fazit: Hände Weg!

Die Erfolgsbilanz des Alex Reinhardt

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