PlatinCoin: Der nächste Massenbeschiss rollt an

Der Wunsch nach schnellem Reichtum macht alle blind

PlatinCoin klingt ja irgendwie auch besser als SwissCoin - nur Hundekot bleibt Hundekot, selbst wenn man ihn golden anmalt

Ganoven träumen vom großen Geld: Man braucht eine wirklich gute Idee. Nach den Pleiten der Kryptowährungen das nächste Desaster: PlatinCoin. Was soll das? Denn hinter den angeblich neuen Modell stecken Leichen aus der Vergangenheit: SwissCoin - ein ausgeklügeltes Betrugssystem. Hinter PlatinCoin steckt das schweizerische Unternehmen PLC Group AG mit dem bekannt zwielichtigen Alex Reinhardt.

Man sitzt im schweizerischen Zug und kann eigentlich nicht gefunden werden: Regus, ein Unternehmen, das Büroadressen vermietet, gibt keine weiteren Auskünfte. Chef Alex Reinhardt hat bisher in Deutschland den Leuten mit dem Betrugskonzept SwissCoin das Geld aus der Tasche gelotst.

Es stellt sich die Frage, was eine solche Geschäftsidee in diesen Tagen, wo Kryptowährungen wie Kartenhäuser zusammenkrachen noch soll. Die Antwort ist einfach: Die Gier, der Wunsch nach schnellem Reichtum und die angeblichen Versprechen, etwas zu erreichen, bevor es im Leben zu spät wird - das ist der Sprit im Motor der Abzocker.

SwissCoin ist PlatinCoin. Also ein kriminelles Ponzi-Scheme. SwissCoin wurde erst Mitte 2016 in Markt positioniert und schaffte es, sich binnen kürzester Zeit unbeliebt zu machen. Zahlreiche Verfahren und Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Internationale Geldwäsche, Drogengelder und Gewinne aus Menschenhandel müssen bewegt werden.

Die enge Anbindung an die internationale Mafiastrukturen führten schnell zu eindringlichen Warnungen verschiedener Finanzaufsichten und strafrechtlicher Ermittlungen.

Man stelle sich vor: Sogar Nigeria, nicht gerade zimperlich, wenn es mit der Nigeria-Connection um Abzockerei und Millionenbetrügereien geht, warnte vor SwissCoin.

Das sind höchste Betrugsehren.

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