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OneCoin

Pakistanische Polizei sucht Boss Muhammad Zafar

Nachdem die Umsätze einbrachen wurden Unterlagen und Dokumente gefälscht

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Dr. Muhammad Zafar: Weil die Umsätze einbrechen fälschte er Unterlagen und Dokumente. Jetzt wird nach ihm gefahndet

Dr. Muhammad Zafar ist einer der führenden Köpfe des Betrugsnetzwerkes OneCoin/OneLife. Jetzt hat die pakistanische Polizei die Jagd auf den vielfachen Millionär eröffnet. Zur Jagd wurde geblasen, als herauskam, dass Zafar hinter einer übelsten Fälschungen in der jüngsten Geschichte Pakistans steckt: Aus seinem Büro sollen OneCon-Helfer Unterlagen und Papiere der Staatsbank von Pakistan gefälscht haben. Damit werden ahnungslose Pakistani geködert und betrogen. Allein der Schaden in Pakistan wird auf mehr als 700 Millionen US-Dollar geschätzt.

Pakistan spielt eine Schlüsselrolle im Betrugsnetzwerk. Derzeit gehört das Land zu den besten Umsatzlieferanten für OneCoin und OneLife. Nach einer vertraulichen Statistik, die :gerlachereport vorliegt, liegt Pakistan bei OneCoin auf Platz zwei, bei OneLife auf dem dritten Platz. Die Zahlen werden auch durch Recherchen über die Zugriffszahlen im Internet bestätigt.

Muhammad Zafar ist der pakistanische Kopf und einer der „größten Betrüger“ im asiatischen Raum. So jedenfalls die pakistanische Polizei. Auch die indischen Ermittler vermuten ihn als Drahtzieher hinter den Millionenbetrügereien und „massiver Geldwäsche“. Zafar kassiert innerhalb seines pakistanischen Kryptonetzwerkes monatlich mehr als eine Million US-Dollar. Nicht eingerechnet seine Provisionen für illegale Geldwäsche und den Aufbau von Konten für die Millionen-Transaktionen.

Die Ermittlungen auf dem indischen Subkontinent und in Pakistan sind schlecht für die Geschäfte: Der Umsatz, so jedenfalls die Polizei, ist in den vergangenen Monaten massiv eingebrochen.

Aus dem Büro des OneCoiners Zafar wurden jedenfalls gefäschte Papiere und Unterlagen der Staatsbank Pakistans vertrieben, die eine angebliche Bösen-Zulassung der angeblichen Kryptowährung belegen sollten. Diese Dokumente und Unterlagen wurden innerhalb des Netzwerkes für die Anwerbung von Anlegern und Investoren in das wertlose Betrugsnetzwerk benutzt.

Jetzt flog der Schwindel auf und die pakistanische Bundespolizei (Federal Investigation Agency) hat die Ermittlungen aufgenommen. Nachdem erste OneCoin-Drücker festgesetzt wurden, stand schnell fest, dass Zafar hinter den Fälschungen und dem Schwindel steckte. „Offenbar hat er Angst um seine Millionen“, heißt es in Lahore.

Die pakistanische Polizei und die Behörden haben jetzt eine Anti-OneCoin-Kampagne gestartet, „um die Menschen vor OneCoin und den Wahnsinn des angeblichen Reichtums zu bewahren“, heißt es in einer Stellungnahme in Lahore. Und: „Wir konzentrieren uns jetzt auf die Fahndung und Festsetzung der Köpfe von OneCoin/OneLife“, heißt es weiter.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Dr. Muhammad Zafar, der auch dem engsten Führungsstab von „Erfinderin“ Dr. Ruja Ignatova zugerechnet wird. Vielleicht können die beiden fernab von den OneCoin-Lügen mal ganz ehrlich zueinander sein und ihre Erfahrungen als Flüchtlinge austauschen.

Beide werden von der Polizei gesucht.

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