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OneCoin: Vermittler dürfen nicht mehr alles sagen

Ade Reichtum mit OneCoin!

Das ist das Ende von OneCoin: Ohne Ertragsversprechen wird kein normaler Investor oder Geldgeber in diesen Blödsinn investieren

Chaos und Panik bei OneCoin: Internationale Ermittlungen, immer mehr Prozesse und Festnahmen zwingen das kriminelle Netzwerk zu einschneidenden Änderungen. Um zu retten, was zu retten ist, dürfen die Vertriebler nicht mehr sagen, was gestern noch die wichtigsten Argumente für die Abzocke von Anlegern und Investoren war.

An erster Stelle des Verbots steht die Aussage: „Du kannst schnell reich werden. Ohne große Anstrengung. Bei uns im OneLife-Netzwerk“. Die Verlockung auf den schnellen Reichtum darf nicht mehr verwendet werden. Jetzt heißt es: „Als IMA (unabhängiger Vertriebspartner Anm.d.Red.) kannst du erfolgreich sein. Alles hängt davon ab, wie stark dein persönliches Engagement, deine Möglichkeiten und Anstrengungen sind“.

Ade Reichtum mit OneCoin.

Verboten ist: „Du bekommst mit deinem OneAcademy-Schulungspaket OneCoins. Schulungspakete kannst du mit den kostenlosen Token bezahlen“. Jetzt klingt alles ganz anders: „Mit den OneAcademy-Schulungspaketen bekommt der IMA Werbe-Token, die ihm den Zugang zu den Mining Pools verschaffen. Die Werbe-Token sind keine Garantie dafür, dass du OneCoins erhält. Sie stellen auch keinen Wert für OneCoins dar, die später im Mining benutzt werden werden können“.

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Natürlich kann ich als IMA die Fragen zum OneLife-Netzwerk beantworten“, hieß es in der Vergangenheit. Stopp, sagen die Juristen von OneCoin und schreiben folgende Vorgehensweise vor: „Wenn du eine Frage zu OneCoin, dem OneLife-Netzwerk oder die OneCoin Foundation hast, schreibe bitte an press@onecoin.eu“. Mal ehrlich: Welcher Vollidiot schreibt an die inkompetente Pressestelle eines Betrugsunternehmens, das tagelang für eine Antwort braucht?

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Völlig dämlich ist der nächste Punkt: „Wenn du meine OneCoin-Facebook-Seite nicht magst, schau dir doch mal die von anderen Mitbewerbern an“. Hier die politisch korrekte Antwort für die Zukunft: „Natürlich gibt es noch andere Kryptowährungen. Aber als Mitglied des OneLife-Netzwerkes schau doch mal auf unsere Website OneLife.eu“. Wahrscheinlich findet dieser Hinweis statt, weil die Qualität der OneCoin IMAs nahe am Erdschwein-Niveau liegt. So jedenfalls macht man keine Geschäfte.

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Verboten: „Unsere Experten helfen mit Rat und Tat“. Da es das bei OneCoin oder OneLife oder bei den anderen obskuren Betrugsunternehmen keine Experten gibt, soll es jetzt so formuliert werden: „Unser OLN-Kundenservice freut sich, alle Anfragen von Mitgliedern beantworten zu können. Dazu gehören technische Fragen und aktuelle Unternehmensinformationen. Der Kundenservice achtet auch darauf, dass interne Prozesse für CDD und KYC im Onboarding Lifecycle Process eingehalten werden. Sie kümmern sich auch um die laufende Kontrolle und sorgen für einen reibungslosen Ablauf sämtlicher Vorgaben“. Das klingt wie eine Sektenveranstaltung, bei der selbst der dümmste Investor die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wird.

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OneAcademy ist der Wegweiser für das OneCoin Manual“ - so einfach wie früher ist es jetzt nicht mehr: „Die OneAcademy Schulungen geben einen detaillierten Einblick in Finanzamangement und lehren, wie aktuelle Finanztrends die weltweite Finanzstruktur beeinflussen“. Wie bitte? Wer sich über Finanzmangament oder Finanztrends informieren will, liest eine vernünftige Wirtschaftszeitung oder ein Fachbuch. Und was hat das mit OneCoin zu tun?

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Jetzt wird es ganz bitter: „Die Teilnahme am OneLife-Netzwerk ist die Chance deines Lebens. Die Investment-Chance. Und dein Geld ist vor der Steuer sicher und kann nicht gepfändet werden“. So ist das dann nicht. Die neue Anweisung lautet: „Das OneLife-Netzwerk verkauft Produkte wie die Schulungsprogramme, das OpenTablet und die OneCoin Cloud. Sie ist für die Millionen von OneCoin-Miners geschaffen worden“. Schluß mit der Chance des Lebens. Schluß mit Steuerfreiheit und Pfändungssicherung. OneCoin ist auf das Maß eines unterklassigen Buch-Clubs reduziert.

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Bitter auch: „Das OneLife-Netzwerk und OneCoin wird in meinem Heimatland von der Regierung unterstützt“. Was für eine Mist. Jetzt heißt es: „Als eine zentrale Kryptowährung erfüllt OneCoin schon jetzt alle gesetzlichen neuen Vorgaben und Regeln, die in der EU vorgeschrieben sind. Damit sollen alle Formen krimineller Tätigkeiten unterbunden werden. Das OneLife-Netzwerk veröffentlicht ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Vereinbarungen, den IMA-Vertrag und den weltweiten Vergütungsplan. Damit können sich alle, die daran ein Interesse haben informieren: Zukünftige IMAs, Regierungseinrichtungen und alle anderen“.

Unabhängig davon, dass das eine glatte Lüge ist und die Realitäten anders aussehen, klingt das zunächst selbstverständlich. Die Frage: Warum hat OneCoin das nicht eher gemacht? Die Antwort: Weil man bis jetzt wie die Heuschrecken die europäische Märkte mit Betrug überzogen hat. Die neuen Regeln garantieren jedoch:

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Das OneCoin-Netzwerk empfiehlt dir sofort dein Haus zu verkaufen und stecke alles in die OneCoin-Pakete“. Das würde so nicht stehen, wenn es diese unfassbaren Fälle nicht tatsächlich gegeben hätte. Jetzt soll der IMA kleine Brötchen backen: „Als IMA verdiene ich mein Geld über den OneLife-Netzwerk-Vergütungsplan. Die Firma verspricht nicht, dass du Millionär wirst, aber das hier ist meine Erfolgsgeschichte.“

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