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OneCoin

Ungarische Behörden sind schon gewarnt

Bundeskriminalamt schickte Warnungen nach Budapest

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Das Budapester Hotel Bristol ist der Treffpunkt der OneCoin-Abzocker um Ralf Paulick

OneCoin-Betrüger Ralf Paulick wird am Wochenende wieder Menschen über den Tisch ziehen: Im Budapester Hotel Bristol halten die Rattenfänger des OneCoin-Betrugssystem Einzug. Ungarn ist das nächste Ziel für die Ganoven um Ralf Paulick. Denn hier, so das Kalkül, schlafen die Behörden noch den OneCoin-Tiefschlaf.

Offenbar aber nicht: Auch in Budapest sind die Ermittlungsbehörden gewarnt. Nach dem faktischen OneCoin-Verbot in Deutschland und den umfangreichen Verfahren bei inzwischen fünf Landeskriminalämtern wegen gewerbsmässigem Betrug und Geldwäsche hat das Bundeskriminalamt in Karlsruhe eine entsprechende Warnungen nach Budapest geschickt.

Dort treffen die Warnungen auf fruchtbaren Boden: Ministerpräsident Viktor Orban schränkt nämlich nicht nur die Menschenrechte in Ungarn ein, sondern auch die finanziellen Transaktionen. Der Kampf gegen Geldwäsche gehört in der Regierung Orban zum erklärten Ziel.

Da dürften die OneCoin-Ganoven schon bald erhebliche Probleme bekommen.

Rolf Paulick probiert es trotzdem: Nachdem der Vertrieb des betrügerischen Kryptowährung nahezu zum Erliegen gekommen ist, plagen ihn und seine Freundin erhebliche Geldsorgen. Zwar sind ihm in Macau Zahlungen zugesagt worden, doch wie das Geld transferiert werden soll stellt sich für die Kassenwarte von OneCoin noch als Problem dar.

 

 

Nach wie vor ist Facebook das zentrale Informationsmittel für die OneCoin-Community: Etwas holprig, aber letztlich verständlich der Hinweis auf die Veranstaltung in Budapest

 

Wohl auch deshalb die Reise nach Budapest - hier kann Paulick noch Gelder bekommen, die in Deutschland längst wegen des Geldwäschevorwurfes beschlagnahmt werden würden.

Vielleicht hat der OneCoin-Betrüger aber auch die Hoffnung, dass sich genug dumme Ungarn finden, die ihr hart verdientes Geld gleich mitbringen. Dann hat zumindest Ralf Paulick wieder etwas Geld in der Tasche.

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