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OneCoin

Udo Carsten Deppischs Sause auf Ibiza

„Heb deinen Arsch hoch und verändere die Welt!“

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OneCoin-Betrüger Udo Carsten Deppisch auf Ibiza: Jede Kugel an seinen zahlreichen Armbändern steht für eine Million abgezockter Euros von Anlegern

Es gibt viele Menschen, die haben sich ihren Urlaub redlich verdient. Weil sie hart und ehrlich arbeiten. In diesem Jahr können viele Familien nicht in Urlaub fahren. Sie haben ihr Geld beim Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife verloren. Binnen weniger Wochen sollte das eingesetzte Kapital doppelt, dreifach, nein hundertfach zurückfließen. Das sind schöne Hoffnungen. Keine hat sich erfüllt.

Udo Carsten Deppisch, einer der führenden Köpfe des Betrugsnetzwerkes OneCoin/OneLife, arbeitet nicht. Muß er auch nicht. Er lebt vom Geld der abgezockten OneCoin-Betrogenen.

Braungebrannt sitzt er mit der Zigarre in der Hand, Rotwein auf dem Tisch in einem teuren Restaurant auf Ibiza. Erfolg wird so geschrieben. Oder wie Deppisch auf seinem Facebook-Profil schreibt: „Mach es einfach. Heb deinen Arsch hoch und verändere die Welt!“

Udo Carsten Deppisch hat die Welt verändert. Von vielen der mehr als 3,5 Millionen Betrogenen, die auf die leeren Versprechungen hereingefallen sind. Er hat die Welt verändert, weil er diesen Menschen ihre Träume, Hoffnungen und das Bare nahm. Natürlich kann man jetzt hören, dass die Gier diese OneCoin-Gläubigen blind gemacht hat. Aber Deppisch hat sie verführt. Und damit den Blick für die Wahrheit genommen.

Udo Carsten Deppisch, der in Wien vor der Polizei und seiner Ex-Ehefrau und ihren Unterhaltsforderungen für die beiden Söhne in den Osten geflohen ist, übt den Beruf des Betrügers und Blenders aus. Er hat nach eigenem Bekunden Millionen Anlegergelder kassiert.

Steuern hierfür hat er übrigens nirgends gezahlt.

Seine einzige Arbeitsleistung: Lügen. Und das kann der Mann, der jetzt braungebrannt und strahlend mit frischem Bartwuchs in die Kamera grinst, ganz besonders gut.

Er lügt immer dann, wenn er an das Geld anderer Leute will.

Er lügt, wenn es um die angeblichen Erfolgsgeschichten seiner angeblich unternehmerischen Tätigkeiten geht. Die einzige Unternehmung, die er richtig gut versteht, ist die Abzockerei. Er verspricht die OneCoin-Millionen, die es nie geben wird. Und immer noch gibt es die Menschen, die dem Aufschneider noch glauben.

OneCoin/OneLife, die angebliche Erfolgsgeschichte des Udo Carsten Deppisch, der sich gerne mit teuren Gespielinnen umgibt, ist international gescheitert. Nur die verblödeten OneCoin-Gläubigen warten noch auf die Heiligsprechung der angeblichen Kryptowährung, während die Teufel auf den Tischen tanzen.

Den Bart hat sich Deppisch wohl wachsen lassen, damit ihn die Häscher nicht finden. Denn trotz gekauftem Diplomaten-Pass ist er alles andere als sicher vor dem Zugriff der Polizei oder den zivilen Eingreiftruppen geprellter Investoren.

Udo Carsten Deppisch trägt ein Dutzend Armbänder. Die meisten bestehen aus Kugeln, die aneinandergereiht sind. Jede Kugel steht dabei wohl für eine Million Euro, die er mit falschen Versprechen erschwindelte.

Jede Kugel steht aber auch für ein Schicksal von Menschen, die ihm ihr Geld in Treu und Glauben gegeben haben. Schlicht, weil sie seinem Charme erlagen. „Ich bin der Udo“, schreibt er gerne. Ein betrügerischer Geldfänger.

Jede Kugel steht aber auch für eine Familie, die sich keinen Urlaub leisten kann, weil sie bei Udo Carsten Deppisch alles verloren hat - Rücklagen für die Rente, das Studium, den Weihnachtseinkauf oder schlicht - den Urlaub.

Udo Carsten Deppisch ist bester Laune. Nach seinem Urlaub auf Ibiza geht es auf nach Marbella aufs Festland. Da treffen sich die VIP’s und die Gescheiterten, wie Deppisch, die noch einmal richtig auf die Kacke hauen wollen.

Es lässt sich gut leben mit dem Geld anderer Leute. Noch.

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