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OneCoin

Thomas Klüglich, der dumme Rufmörder

Klüglich gehört zum Kaffeesatz des Unseriösen

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Thomas Klüglich gehört zum Dreck der deutschen Vertriebsszene - er ist einer Köpfe des OneCoin-Betrugssystems

Als das Landgericht in Memmingen Thomas Klüglich verurteilte, hätte das für ihn Warnung genug sein müssen. Wegen Falschberatung, Betrugs und Abzockerei wurde der Mann aus Remchingen bei Karlsruhe verurteilt. Seine „Unabhängige Agentur für Wirtschaftsinformation & Finanzen UAWF" ging dabei den Bach runter. Doch das interessiert Klüglich nicht.

Mit seinen Kontakten zu den Steinkeller Brüdern nach Südtirol fand er schnell ein neues Betätigungsfeld für Betrug und Abzocke: OneCoin/OneLife. Klüglich gehört zu dem Dreck der deutschen Vertriebsszene, die hier ihre letzte Chance sah und sieht, noch einmal richtig abzukassieren. Der Kaffeesatz des Unseriösen.

Schon Ende 2015 hatte Klüglich mit seinen OneCoin-Betrügereien ein paar Euro in der Tasche. Während die Steinkeller Brüder offiziell knapp eine Million Euro verdient hatten, war Thomas Klüglich mit 105.000 Euro auf dem 8. Platz. Vor ihm: Anton Federspiel (350.000), Mihail Terovic (300.000), Ralf Paulick (225.000), Jose Gordo (150.000), Uwe Henschel (150.000) und mit dem selben Betrag Thomas Hempe. Klüglich lag sogar noch vor dem Mafioso Hansjörg Oberrauch, der es zumindest offiziell auf 100.000 Euro brachte.

Allein die Liste zeigt, wie tief Klüglich in das Betrugssystem OneCoin verstrickt ist. Es zeigt auch, dass die Strafermittlungsbehörden sich genau um diese Personen kümmern müssen. Sie sind der Schlüssel zu dem Krebsgeschwür OneCoin und OneLife im deutschsprachigen Raum. Die Liste liest sich wie das Handbuch für gewerbs- und bandenmässigen Betrug.

 

Thomas Klüglich schreibt viel Blödsinn. Aber zumindest liefert er seine Telefonnummer mit. Da können sich jetzt die angezockten OneCoin-Partner direkt melden. Klüglich ist erfahren, wenn es um Schadensersatz geht. Es ist nicht die erste Pleite, die er mitverantwortet.

 

Thomas Klüglich jedenfalls steht bereits im Visier der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Denn er ist nicht nur ein OneCoin-Betrüger, sondern auch ein Rufmörder. In einem Rundbrief „an alle OneLife Freunde, Erpfehlungsgeber und Interessenten“ hat er nicht nur wissentlich und vorsätzlich unwahre Behauptungen aufgestellt, er hat auch aus Rufmord-Blogs im Internet zitiert, die in Deutschland von vier Staatsanwaltschaften untersucht werden. Bei diesen Rufmord-Blogs geht es um angebliche Verbindungen unbeteiligter Personen zum :gerlachreport.

Klüglich wurde abgemahnt und aufgefordert, die Liste der Empfänger seines Rundbriefes offenzulegen und seine Rufmord-Kampagne zu widerrufen. Das hat er nicht getan und wurde inzwischen von mehreren betroffenen Personen bei der Staatsanwaltschaft in Karlsruhe angezeigt.

Das ist aber noch nicht alles: „Wir müssen gegen das bisherige Erfolgsrezept von OneLife und dem Unternehmen OneCoin Aufgrund von Neid, immer wieder mit Störfeuern, aus unterschiedlichen Szenen rechnen, damals, jetzt und auch in Zukunft“ wettert der Gescheiterte. Und verbreitet an seine Leser Zuversicht: „Wir werden rechtliche Mittel in Bewegung setzen, gegen dieser Art Schmierfinke“.

Aber vorher kümmern sich andere um Thomas Klüglich.

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