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OneCoin: So kriegen Sie endlich die Dreierbande

:gerlachreport hilft Ihnen bei Ihrer Strafanzeige

Anton Federspiel Ralf Paulick und Dr. Ruja Ignatova sind erst der Anfang der strafrechtlichen Aufarbeitung gegen OneCoin

:gerlachreport sagt Ihnen, warum Sie Anton Federspiel, Ralf Paulick und die angebliche OneCoin-Erfinderin Dr. Ruja Ignatova noch heute anzeigen müssen. Dafür ist es wichtig, sich zunächst einmal wirklich mit dem Gesetz zu beschäftigen. Im Strafgesetzbuch (StGB) heißt es unter

§ 263 Betrug

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,
2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
3. eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,
4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger oder Europäischer Amtsträger mißbraucht oder
5. einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht hat.
(4) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.
(5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.

Was bedeutet das für OneCoin?

Sämtliche Recherchen von :gerlachreport haben ergeben, dass es sich bei OneCoin um ein sehr simples Betrugssystem handelt. Tatsächlich belegen alle Videos bei YouTube oder auf den einzelnen Unternehmensseiten, das Teilnehmer eine „reale“ Geldzahlung leisten, weil Ihnen vorgegaukelt wurde und wird, dass sie (wodurch auch immer) einen höheren Ertrag erwirtschaften können als die Summe, die sie tatsächlich eingesetzt haben. Dieses Mehrwertversprechen kann nicht eingehalten werden. Tatsächlich kann und wird es aber dazu nicht kommen. 

Die Initiatoren um Dr. Ruja Ignatova wissen, dass sie niemals eine „offizielle“ Zulassung für dieses Betrugssystem bekommen werden. Schlimmer noch: Die inzwischen in vielen Staaten erlassenen Verfügungen gegen OneCoin beweisen, dass es auch gar keine rechtliche Handhabe gegen die Verfügungen gibt. Bis heute sind Widerspruchsverfahren nicht erfolgreich und werden auch zukünftig erfolglos bleiben.

Politisch ist ein Betrugssystem wie OneCoin nicht gewünscht. Eine Banknote wird jeweils von einer Landesbank herausgegeben. Damit ist man Teil der gesellschaftlichen Ordnung und der Staat mit seinen Institutionen und finanziellen Einrichtungen kümmert sich um die Regulierungen und Kontrollen. Das kann man verdammen, sollte man aber nicht tun: Diese Regulierungen und Kontrollen sichern die Wirtschaft, die Arbeit und die Preise. Sie sorgen auch mit der Kontrolle der Geldmasse im Markt für Stabilität.

Kryptowährungen aller Art führen zur finanziellen Anarchie. Deshalb sind sie begehrt, deshalb finden sie gerade bei denen, die gegen eine staatliche Ordnung sind, große Anhängerschaften. Aber sie sind illegal: Sie fördern Menschen- und Drogenhandel, Geldwäsche, Terrorismus und kriminelle Strukturen.

OneCoin ist eine kriminelle Struktur: Eingefädelt mit dem Namen einer wegen Betrugs verurteilten Kriminellen hat sie die gescheiterten Existenzen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und überall dort eingesammelt, wo die Gier das Hirn frisst. OneCoin ist das exemplarische Beispiel dafür, dass auch kleine Summen gigantische Wirkung haben können.

Die Verantwortlichen von OneCoin haben ihre Schäfchen im Trockenen. Auf der Strecke bleiben diejenigen, die ihr Erspartes für den Traum nach großem Geld geopfert haben. Es ist Zeit aufzustehen und sich zu wehren. Betrug kennt keine Grenze in der Höhe: 500 Euro sind genauso gut wie 5.000.

Strafanzeigen können inzwischen sogar online gestellt werden. Eine einfache Sachverhaltsdarstellung als Begründung ist ausreichend. Bei vielen Staatsanwaltschaften werden inzwischen die OneCoin-Strafanzeigen gebündelt. Vorsicht: Jeder, der einen anderen in diesem System geworben hat, ist ein Täter. Auch der kleinste Strukturmitarbeiter ist akut gefährdet.

 

Anton Federspiel und Ralf Paulick sind Köpfe im System OneCoin: Schlägt man die Köpfe in einem System ab, dann bricht das ganze System zusammen. Genaus das muss zum Schutz der Anleger mit OneCoin passieren.

 

So können sich die Betroffenen helfen. Sofortige Strafanzeigen gegen diese Personen:

· Anton Federspiel: Nach eigenem Bekunden hat er mehr als 94.000 „Partner“ geleimt. Er stammt aus dem Netzwerk der Steinkeller-Brüder in Südtirol. Zuständige Staatsanwaltschaften: München, Wien und Augsburg. Da Federspiel bundesweit, in Österreich und Italien auftritt, begeht er fortlaufenden gewerbsmässigen und bandenmässigen Betrug. Seine Versprechen zum großen Geschäft ist eine vollzogene Straftat, weil Federspiel noch im Januar in Bukarest erfahren hat, dass der Fahrplan der OneCoin-Umsetzungen nicht eingehalten werden kann.

· Ralf Paulick: Er ist als einer der Motoren in Deutschland tätig und ebenfalls eine zentrale Figur bei diesem kriminellen Spiel. Für ihn die die Staatsanwaltschaft in Meiningen, Lindenallee 15, 98617 Meiningen zuständig. Paulick war im Januar ebenfalls in Bukarest und hat die selben Informationen erhalten. Das hielt und hält ihn jedoch nicht davon ab, täglich neu Straftaten zu begehen - man nennt das fortgesetzte kriminelle Handlungen.

· Dr. Ruja Ignatova ist in Deutschland zu Gefängnis verurteilt. Ihre Bewährungsstrafe wird von der Staatsanwaltschaft Augsburg geführt. Strafanzeigen gegen sie nimmt die Staatsanwaltschaft Augsburg, Gögginger Strasse 101, 86199 Augsburg, entgegen. Die Staatsanwaltschaft hat bereits ein umfassendes Dossier über die verurteilte Betrügerin - es reicht, sie schlicht wegen Betrugs anzuzeigen.

Die TaskForce vom :gerlachreport ist bei der Ausarbeitung der Strafanzeige gerne kostenfrei behilflich.

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