Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

OneCoin

OneCoin-Kopf Juha Parhiala verkauft jetzt Nutten

Kambodscha wird von den führenden OneCoin-Ratten als sicherer Hafen angesehen

Zurück

Der Finne Juha Parhiala gehört zu den engsten Freunden und Vertrauen der Krypta-Queen Dr. Ruja Ignatova. Er koordiniert jetzt von Kambodscha die weiteren OneCoin-Geschäfte

Der Finne Juha Parhiala ist nach eigenem Bekunden mit einem Einkommen von mehr als 24 Millionen US-Dollar der führende Kopf in dem Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife. Er gehört zu den Ratten, die das sinkende Schiff verlassen. Im der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh hat einer der engsten Vertrauten der OneCoin-Erfinderin Dr. Ruja Ignatova die „Sharky’s Bar“ gekauft. Sie ist bekannt und berüchtigt: Für gutes Essen und die besten Prostituierten der Stadt. Parhiala: „Ich verkaufe jetzt kein OneCoin mehr, ich verkaufe Nutten.“

Dem Finnen wird seit langer Zeit seine Vorliebe für asiatische Gespielinnen nachgesagt. Mit seinem Gespür für finanziellen und praktischen Nutzen hat Glatzkopf Parhiala jetzt offenbar den Schlüssel für sein Glück gefunden. Denn Kambodscha liefert den Ganoven nicht aus. Und die Einnahmen von den Mädels bieten ihm eine ausgesprochen gute Tarnung.

Juha Parhiala ist auch vor den Zugriffen ausländischer Ermittler sicher. Vor der kambodschanischen Polizei allemal: Das Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife hat das Land in der Vergangenheit nahezu unberührt gelassen und keine Investoren und Anleger abgezockt. Jetzt dürften die wahren Gründe für diese Zurückhaltung klar sein: Kambodscha wird von den führenden OneCoin-Ratten als sicherer Hafen angesehen.

Mit einem Investment von mehr als 300.000 US-Dollar kann zudem von jedem Ausländer die Staatsangehörigkeit erworben werden. Eine Prüfung, ob der Antragsteller eine kriminelle Vergangenheit hat oder gegen ihn ermittelt wird, interessiert im Innenministerium in Phnom Penh niemanden.

Mit dem Besitz einer Bar, die in der Hauptstadt zu den Geheimadressen gehört, hat sich der Finne schnell und nahezu unerkannt etabliert. Zu seinen Kunden und Gästen gehören inzwischen auch Beamte und Regierungsvertreter, die es sich auf seine Kosten gut gehen lassen. Denn Sicherheit hat seinen Preis. Außerdem gehört Prostitution in Kambodscha zum anerkannten Tages- und Nachtgeschäft.

Nach Auffassung von Experten, die Jagd auf die OneCoin-Ratten machen, dient die Bar auch als Treffpunkt für die weltweiten Führungsriegen des Betrugsnetzwerkes. Als Touristen getarnt können sie hier völlig ungestört sämtliche dunklen Geschäfte abwickeln.

:gerlachreport konnte mit einem deutschen Ermittler sprechen, der verdeckt in Phnom Penh auch im Bereich der Ermittlungen gegen Sextouristen arbeitet: „Wir gehen davon aus, dass über die Bar auch gewaltige Mengen Geld gewaschen werden“, heißt es, „unser Problem besteht darin, die kambodschanischen Behörden dazu zu bringen, das gesamte Ausmaß zu erkennen und uns zu helfen. Aber die meisten europäischen Staaten haben keine entsprechenden Vereinbarungen. Unsere Arbeit wird nicht leichter.“

In der kambodschanischen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York hieß es gegenüber :gerlachreport: „Die kambodschanischen Behörden greifen nur ein, wenn die inneren oder äußeren Interessen des Landes berührt werden. Wir können derzeit nicht erkennen, welche Bedeutung OneCoin für Kambodscha hat. Investoren nehmen wir gerne bei uns auf und fördern die Ansiedlung von ausländischem Kapital.“

Das darf dann, wie im Fall OneCoin, auch richtig schmutzig sein.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.