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OneCoin

Kari Wahlroos hatte die Hosen voll

Veranstaltungen in Indien fanden nicht mehr statt

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Indien musste auf den Ambassador Kari Wahlroos offenbar verzichten. Die Veranstaltungen fanden nicht statt

Der „Ambassador“ des Betrugsnetzwerkes OneCoin/OneLife, Kari Wahlroos, ist offenbar vor der indischen Polizei geflohen. Das verlautete aus Mumbai. :gerlachreport hatte die indischen Sicherheitsbehörden vor dem Auftritt gewarnt und zugleich Unterlagen nach Mumbai gesandt, die die tiefe Verstrickung von Kari Wahlroos in den internationalen Betrug dokumentierten. Wahlroos ist in Indien zur Fahndung ausgeschrieben. Ein Polizist gegenüber :gerlachreport: „Der hatte die Hosen voll und ist geflohen“. Am Tag der eigentlich in Indien geplanten OneCoin/OneLife-Veranstaltung meldete sich Wahlroos angeblich aus Russland. Auch das, so die Ermittler „ist nichts als ein Ablenkungsmanöver“.

Bereits im April hatten indische Sicherheitsbehörden 18 OneCoin/OneLife-Drücker festgenommen. Im Mai wurden noch einmal sechs weitere Personen festgenommen. Der Vorwurf: Gewerbsmässiger Betrug, Geldwäsche, Gründung einer kriminellen Vereinigung. Mit den beiden in Indien geplanten Veranstaltungen hoffte die Polizei einen weiteren der führenden Köpfe in die Hände zu bekommen: Kari Wahlroos.

In Indien sind derzeit rund vier Millionen US-Dollar sichergestellt, ein Tropfen auf den heißen Stein „der eigentlich in Indien durch Betrug umgesetzten Summen“, heißt es aus Ermittlerkreisen. Derzeit werden in Indien weitere sechs Personen gesucht, die alle auf der Flucht sind. insgesamt wurden 31 Bankkonten mit OneCoin-Anlegergeldern sichergestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass große Summen über Indien in die Taschen der tatsächlichen Köpfe des Betrugsnetzwerkes geflossen sind.

Aufgrund des existierenden indischen Rechts wurde jetzt zunächst offiziell das Strafgerichtsverfahren gegen sechs führende Köpfe in Indien eröffnet. Diese Prozesseröffnung war notwendig geworden, weil die Inhaftierten sonst auf freien Fuß gekommen wären. Jetzt bleiben sie in Haft und werden weiter befragt. 16 Personen sind gegen Kaution auf freiem Fuß. Das OneCoin/OneLife-Geschäft ist auf dem indischen Subkontinent nach Einschätzung des zuständigen Innenministeriums „komplett zum Erliegen gekommen“. Die Ermittler gehen auch davon aus, dass Kari Wahlroos wichtige Informationen und Anweisungen nach Indien bringen sollte. In dem Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife werden wichtige Botschaften persönlich überbracht - man hat Angst vor Spuren und Überwachung.

Diese Botschaften blieben Wahlroos jetzt wohl im Hals stecken. Der :gerlachreport hat dabei wesentliche Hilfe geleistet.

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