OneCoin: Kari Wahlroos gehört in die Zwangsjacke

Wie OneCoin in China das Geld wäscht

In jedem Ort hinterlässt Kari Wahlroos eine Spur der Verwüstung in den Geldbeuteln seiner Opfer

Einer der zentralen Wahlsprüche von Kari Wahlroos lautet: „Normale Menschen haben ein normales Einkommen. Verrückte Menschen haben ein verrücktes Einkommen“. Wenn es danach geht, dann fehlen dem Esten nicht nur alle Tassen im Schrank - er gehört dauerhaft eingesperrt. Am besten in der Zwangsjacke.

Würde es ein OneCoin-Kreuzworträtsel geben, müsste irgendwann die Frage auftauchen: Flugente aus dem Estland mit acht Buchstaben. Die richtige Antwort lautet: „Wahlroos“. Mit papstähnlichem Flugeifer düst der Este durch die Weltgeschichte und verkauft den hirnrissigen Geldgeilen seine Visionen von OneCoin und OneLife. Sie sitzen überall: Die weltumspannende Betrugsmaschinerie funktioniert bestens. Ausgenommen werden meisten die Kleinverdiener.

 

 

Kari Wahlroos ist ein reicher Mann - durch den globalen Betrug bei OneCoin kann er sich inzwischen alles leisten. Und weil niemand wissen soll, dass er der eigentliche Chef ist, nennt er sich „Ambassador“, das klingt noch ein wenig wichtiger als „Botschafter“. Was er als Botschaft hat: „Gebt mir euer Geld Ihr Bekloppten, denn nur Idioten glauben, was ich Euch für einen Scheiß erzähle“. Dieses Original-Zitat ist verbrieft.

 

Verbrecher unter sich: Dr. Ruja Ignatova kann sich in Deutschland nicht mehr sehen lassen. Dann wird ihre Bewährungsstrafe in Haft umgewandelt. Kari Wahlroos, der eigentliche Chef des Betrugsunternehmens, gerät in immer mehr Ländern auf die Fahndungslisten.

 

Ähnlich wie die angebliche OneCoin-Erfinderin Dr. Ruja Ignatova, die in Deutschland noch eine Bewährungsstrafe wegen Betrugs offen hat, kommt Kari Wahlroos aus kleinen Verhältnissen: In der Berliner Kosmetik-Klitsche „Wellstar“ wurden ihm offenbar das Geschäft mit dem „Sensation Face Lifter“ zu öde und er wechselte in das lukrative Kryptowährung-Betrugsgeschäft.

Er musste sich gar nicht groß umstellen: So wenig wie Face Lifter helfen, so wenig steckt hinter den verlockenden Versprechungen von OneCoin oder OneLife. Es ist eine gut gemachte Scheinwelt von gewerbsmässigen Betrügern. Zumindest bekommen die Abgezockten und OneCoin/OneLife-Jünger dieses dumpfsinnige Zusammenpressen von Zeigefinger und Daumen mit auf den Weg. Das Erkennungszeichen der Vollidioten.

Recherchen vom :gerlachreport belegen, dass Kari der eigentliche Chef im Unternehmen ist. Er steckt hinter der „Win Dragon Investment Group“, die über Hongkong bei der „Bank of China“ (ACCOUNT NUMBER: 01267692168524) die Gelder der dummen OneCoin-Opfer wäscht. Die Rechnungsstellungen erfolgen von „ONELIFE NETWORK LTD, 2118 GUAVA STREET, BELAMA PHASE I,BELIZE CITY, BELIZE, CR 163,632“, ein Unternehmen, in dem der Weltreisende Kari Wahlroos ebenfalls seine Finger hat.

Da kann die deutsche Finanzaufsicht und die Staatsanwaltschaft sich immer noch mit der OneCoin Limited in Dubai auseinandersetzen: Die Gelder sind längst verschoben und gewaschen. Die „Bank of China“ ist dafür bekannt, dass sie „besonders kundenfreundlich bei der Geldwäsche ist“. Bereits im vergangenen Jahr, das belegen Unterlagen aus dem „U.S. Department of Justice“, die :gerlachreport zur Verfügung gestellt wurden, ist der Zahlungsempfänger „Win Dragon“ offiziell als „Geldwäscher“ eingestuft worden.

 

Der Mann hat Karriere gemacht: Das Geld der OneCoin-Opfer ist bei ihm sicher. Da reibt sich Kari gerne mal vor Freude die Hände.

 

Trotzdem haben deutsche Banken und Kreditunternehmen immer noch die Geldanweisungen der OneCoin-Opfer zugelassen.

Kari Wahlroos lässt es sich unterdessen gut gehen. Weil in vielen Staaten die Strafermittlungsbehörden und Polizeidienststellen hinter dem fliegenden Esten her sind, kommen immer mehr schwarze Flecken auf die Weltkarte - Orte, an denen er sich nicht mehr sehen lassen darf

Papst Johannes Paul II. hat auf 104 Auslandsreisen insgesamt 127 Länder besucht. Das toppt Kari locker. Während der Papst aber das Wort des Herren verbreitete, fällt dem Esten nur sein gequirlter Schwachsinn sein. Wie gesagt: Zwangsjacke würde das Problem ebenfalls beheben.

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