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OneCoin

Europol koordiniert die Ermittlungen

Unterstützt OneCoin/OneLife auch den Terror?

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Im Visier von Europol: Anton Federspiel, Rolf Paulick und Dr. Ruja Ignatova. Haben sie auch den internationalen Terrosismus unterstützt?

Jetzt geht es dem Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife an den Kragen: Nach Informationen des :gerlachreport ist in den vergangenen Wochen bei Europol eine Sonder-Ermittlungsstelle eingerichtet worden, die die Ergebnisse der einzelnen Polizeidienststellen sammelt und dann über ein eigenes Kommunikationsnetz an die Ermittlungsbehörden weitergibt. Aufgrund unterschiedlicher datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist der „interne Dienstkanal“ auch eingerichtet worden, „um auf die schnell wechselnde Vorgehensweise der Hintermänner von OneCoin/OneLife besser und effizienter vorbereitet zu sein.“

Das niederländische Parlament hatte sich Anfang Juli über die Schritte „gegen Geldwäsche, Pyramidensysteme und tausendfachen Betrug“ durch OneCoin/OneLife informieren lassen. Offiziell war bestätigt worden, dass „interne, nicht öffentliche Internetsysteme für die Koordination der Maßnahmen der Länder genutzt werden“. Konkret gehören dazu die Ermittlungen gegen OneCoin/OneLife in Deutschland, Italien, Indien, Großbritannien und Belgien. Darüber hatte :gerlachreport exklusiv berichtet.

Die Sonder-Ermittlungsstelle der „European Union Agency for Law Enforcement Cooperation“, kurz Europol genannt, hatte die Arbeit übernommen, nachdem sich europaweit die Verdachtsmomente wegen Geldwäsche und damit möglicherweise „der Unterstützung terroristischer Aktivitäten“ manifestiert hatten.

Mit der Einrichtung bei Europol ist ein Meilenstein im Kampf gegen das Betrugssystem OneCoin/OneLife gelungen: Auch wenn viele Opfer bislang die angeblich zu unentschlossene und unzureichenden Maßnahmen gegen OneCoin/OneLife kritisiert hatten, ist mit dieser Maßnahme garantiert, dass das weltumspannende Netz der angeblichen Kryprowährung zerreißen wird. Internationale Polizeidienststellen und Ermittlungsbehörden haben jetzt auch Zugriff auf die Entscheidungen und Beschlüsse einzelner Länder.

Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass international in der Argumentation und damit politischen und exekutiven Entscheidung gleichermaßen entschieden werden kann. Betrug, Geldwäsche, illegale Glücksspiele oder Pyramidensysteme werden weltweit nahezu überall gleich bewertet und führen zu Verurteilungen. Das hat auch das Beispiel Indien gezeigt.

Für den einzelnen Anleger wird es auf dieser Basis zukünftig einfacher Ansprüche anzumelden. Ob es jedoch schneller geht, bleibt abzuwarten. Die Arbeit von Europol schafft zunächst einen internationalen Rahmen. Die strafrechtliche Aufarbeitung kann und wird jedoch noch Monate, wenn nicht sogar Jahre andauern.

Die gute Nachricht: „Wir kennen die Spieler des Spiels. Sie können sich nicht“, so ein Ermittler zum :gerlachreport, „einfach in Luft auflösen.“

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