OneCoin: Die bösen Tricks des Verbrecher-Syndikats

Das sind billige Taschenspieler-Tricks

Das deutsche Verbrecher-Kartell von OneCoin versucht zu retten, was zu retten ist: Nachdem OneCoin in Deutschland faktisch verboten ist, geben sich Köpfe des Betrugs-Systems bei den Anwälten die Klinke in die Hand. Mit Tricks und falschen Argumenten wollen die Köpfe ihren Hals retten. Gelingen wird das nicht. Offizieller Tenor: „Wir verkaufen nur Schulungspakete und betrieben keinen Handel mit OneCoins. Damit können uns die Behörden nichts anhaben“.

Tatsächlich sieht die Realität anders aus: Auch wenn das System mit dieser „Hilfskrücke“ (ein Fachanwalt) zumindest gegenüber den „Partnern“ verteidigt werden soll, stehen die verschwundenen Millionen im Raum: 360 Millionen Euro sind über die verschiedenen Konten von Singapore, Hongkong oder andere Offshore-Staaten gelaufen. Da das Geld weg ist, drohen den Verantwortlichen OneCoin-Managern erhebliche persönliche und private Regressansprüche.

Denn sie haben alle kassiert: Die Steinkeller-Brüder, Anton Federspiel, Ralf Paulick, Udo Deppisch. Sie sind das OneCoin-Verbrecher-Syndikat. Denn jeder von ihnen wusste, dass diese Kryptowährung nichts wert war. Sie wussten frühzeitig, dass die angebliche Erfinderin Dr. Ruja Ignatova eine rechtskräftig verurteilte Betrügerin ist. Negative Berichte haben sie als „Lügenmärchen“, „Schmierereien“, „Fake News“ und „Neid-Berichte“ bezeichnet. Ihren „Partners“ haben sie vor lauter Geldgeilheit die Wahrheiten verschwiegen.

Das ist in jeder Hinsicht strafbar - sowohl zivil- wie strafrechtlich.

Ab jetzt wird bei Staatsanwaltschaften abgerechnet

 

Und das ist den Herren mit den dicken Brieftaschen und Autos durchaus bewusst: Die Steinkeller-Brüder, die das OneCoin-Geschwür in Österreich und Deutschland salonfähig machten, bedrohen inzwischen die Kritiker und alle, die ihr Geld zurück haben wollen. Mal sanft, mal mit Gewalt. Das geht bis zur Morddrohung. In Italien sind die Brüder zur Fahndung ausgeschrieben, fahren mit dicken Mercedes und Münchner Kennzeichen durch die Gegend.

Anton Federspiel ist ein geistiger Dünnbrettbohrer, der nahezu minütlich schaut, ob seine Hose schon voll ist - das jedenfalls berichten ihm nahestehende Personen. Ralf Paulick kann seine offenen Rechnungen nicht bezahlen und Udo Deppisch ist als „Esteemed Leader“ der Betrugsorganisation wie die anderen schon längst ein Fall für die Staatsanwaltschaft.

Darum bekommen die Leute ihr Geld nicht zurück 

 

Das Problem mit den deutschen OneCoin-Köpfen, auch wenn sie aus Südtirol stammen: Haftungs- und Vollstreckungsmaßnahmen werden wenig bringen. Das OneCoin-Verbrecher-Syndikat ist dafür bekannt, dass es zumindest wirtschaftlich nicht in die erste Liga gehört. Das hatte sich mit OneCoin geändert, die Gelder sind aber ausgegeben oder für Gerichtsvollzieher unerreichbar. Da macht es Sinn jetzt über Strafanzeigen andere Zugriffe zu ermöglichen.

Der unverantwortliche Uwe Hentschel

 

Scheiß auf die Verbote“ - nach diesem Motto agiert auch der unsägliche Uwe Henschel, der die OneCoin-Gemeinde mit seinen Durchhalteparolen bei Laune zu halten versucht. Anfang Mai schickte er über WhatsApp folgende Nachrichten:

„Nehme Dir bitte die Zeit und lese diesen Artikel vom 11.03.2008! Leistest Du einen Beitrag um aufzuklären wie die Finanzmärkte funktionieren und was falsch läuft im Geldsystem? Verkaufst Du OneLife-Ausbildungspakete und erklärt Du Interessenten was die OneAcademy ist, und das der Wert einer kryptischen Währung durch die Marke und die Verwendbarkeit steigt?

Machst Du Deinen OneLife-Partnern klar, dass Infrastruktur geschaffen werden muss um die Währung ONE verwendbar und wertvoll zu machen? Weißt Du, dass wir am richtigen Weg sind? Bist Du davon überzeugt, dass in Zeiten wie diesen mit Gegenwind zu rechnen ist? Jetzt gerade trennt sich die Spreu vom Weizen, bist Du davon überzeugt?

Um ehrlich zu sein: Wir Führungskräfte finden das GUT!

Hier ein Artikel, wo 2008 die BaFin zu Unrecht geklagt hat und nur das Image der Firma zerstören bzw. schaden wollte. https://www.google.de/amp/www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-540089-amp.html

Wir verkaufen OneLife-Schulungspakete, deswegen ist auch rechtens was wir tun. Die Gerichte werden es zeigen und es uns bestätigen. Wenn die heutige Situation geklärt wurde, können wir auch den letzten Skeptikern zeigen, dass OneLife legal, loyal und ehrlich ist. Einen schönen 1. Mai.

- TOGETHER FOR MORE - "

Interessant ist, dass Uwe Hentschel sich selbst als „Führungskraft“ einstuft. Das macht die Haftungsansprüche gegen ihn umso einfacher. Seine Nachrichten treffen nämlich weder den zivil- noch den strafrechtlichen Kern der derzeitigen OneCoin-Situation im gesamten deutschsprachigen Raum.

 

Das ist die OneCoin-Wirklichkeit

 

Jeder Partner hat seine eigenen Motive und Gründe bei diesem Betrugs-Spektakel mitgemacht zu machen. Ein „Schulungspaket“ zu kaufen gehörte nicht dazu. Tatsächlich wurde den „Partnern“ von der wunderbaren „Geldvermehrung“ vorgeschwärmt. Deshalb haben sie bei OneCoin einbezahlt. Schnell, viel und ohne Risiko lautet bis heute das Motto.

Viel wichtiger: Der Betrug ist erfüllt, wenn die Abhängigkeit der Einzahlung an die Zahl der „Tokens“ gebunden ist. Im Klartext: Vermittler, Redner und alle, die das wertlose Schulungsmaterial angedreht haben, haben immer, auch heute noch, eine zentrale Argumentation. Die Geldvermehrung steht nicht in den Schulungsmaterialien, sie führt zu dem tatsächlichen Kauf von Tokens in unmittelbarem Zusammenhang zur selbst gewählten Splitbeteiligung als unmittelbare Folge der Einzahlung.

Das ist längst allgemeines Wissen und kann auch durch neue Lügenmärchen und Täuschungen nicht aus der Welt geschaffen werden. Mit „Wissen“ hat das nichts zu tun. Das ist pure wirtschaftliche Gier.

Und schließlich: Es gehören schon viel Kleingeisterei dazu, die jetzt behaupten, dass die behördlichen Anweisungen und Darstellungen im Zuge „ordentlicher Rechtsverfahren“ aus der Welt geschaffen werden. Schon jetzt kann komplett ausgeschlossen werden, dass ein deutsches Gericht dieses Betrugssystem irgendwann einmal als „legal“ einstufen könnte. Jeder sei gewarnt: Der Hinweis „es findet ja kein Handel mit OneCoin statt“ ist ein echter Genickbrecher für jeden, der jetzt noch mitmacht.

Die Beweise sind erdrückend: Noch bis vor wenigen Wochen wurden via Dashboard und dann auf der eigenen OneCoin-Plattform „xcoinx“ OneCoins zum Kauf und Verkauf angeboten. Die Listen der Nutzer liegen vor. Damit hat ein Handel stattgefunden - heute werden diese Dinge auf anderen Plätzen in versteckten Ecken und Winkeln des Internets abgebildet. Überhaupt: Die Verfügbarkeit des Internets an allen Stellen der Welt macht das deutsche Konzept der Vertuschung und Lüge zunichte.

Das sind billige Taschenspieler-Tricks aus dem Repertoire der Kleinkriminellen.

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